Eine eigene Brauanlage für Lohrmanns Brew – Unterstützer für Crowdfunding gesucht!

Als Brau-Praktikum für Studierende in der Chemie hatte 2015 alles angefangen. Vier Jahre und einiges an Forschung rund um Brauverfahren später hat die TU Dresden ihre eigene Brauerei. Lohrmanns, benannt nach dem Gründer der TU Dresden Wilhelm Gotthelf Lohrmann, schaffte es schnell in den regionalen Handel und an die Dresdner Zapfhähne. Doch die Brauerei-Gründer, die beiden Professoren Thomas Henle und Jan J. Weigand sowie die beiden Geschäftsführer Sophia Vatterodt und Francisco Arroyo-Escobar, haben noch mehr vor. Bis 2023 soll im Kraftwerk Mitte eine eigene Brauanlage entstehen. Hier will Lohrmanns künftig nicht nur selbst produzieren, sondern einen Ort der Bierkultur schaffen. Einen Ort, an dem ihr im Biergarten ein frisch gezaptes Lohrmanns genießen könnt, Biere testen oder auch die Kunst des Brauens kennenlernen.

Die ersten Bauarbeiten laufen bereits, doch damit das Herzstück – die Brauanlage – ihren Platz findet, braucht Lohrmanns eure Unterstützung bei Startnext. Das Team will auf diesem Weg eine großvolumige Brauanlage (20 Hektoliter) mit dazugehörigen Equipment anschaffen. Mit dem 1. Fundingziel von 100.000 Euro sollen zeitnah Gärtanks installiert werden. Das 2. Fundingziel von 250.000 Euro würde zudem das Sudhaus für die Brauanlage finanzieren.

Ihr möchtet lokales Bier nicht nur trinken, sondern auch erleben? Bis zum 2. Oktober könnt ihr Lohrmans Brew helfen, ihren Traum von einer eigenen Brauzentrale zu realisieren.

Dankeschön Crowdfunding

Vom „Chill-out-Paket“ mit Sixpack und Liegestuhl bis hin zum Bierseminar – beim Crodfunding gibt es tolle Dankeschöns. (Fotos: TU Dresden Brauerei GmbH/ Lohrmans)

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Seedfinanzierung für Raumfahrt-Startup Morpheus Space

Gründer Morheus Space

Daniel Bock und Istvan Lörincz, Gründer von Morpheus Space, bei der Verleihung des Sächsischen Gründerpreises 2020. (Foto: SMWA, Jürgen Lösel)

Es gibt Neuigkeiten von unserem Alumnus Morpheus Space: Das Dresdner Startup hat in der vergangenen Woche den Abschluss ihrer ersten Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Den Lead hat der in München ansässige VSquared Ventures Fund. Darüber hinaus konnte das Team internationale VCs wie Lavrock Ventures, Airbus Ventures, In-Q-Tel, Pallas Ventures and Techstars gewinnen. Zudem gaben die Gründer bekannt, dass Richard V. Spencer, früherer US-Marine-Minister und Managing Director bei Pallas Ventures, das Unternehmen im Board of Directors unterstützen wird.

Das Spin-off aus dem Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden fertigt kleinste Ionenstrahlantriebe für den autonomen Betrieb von Satelliten. Ursprünglich hatten sie Triebwerke namens Nano-FEEP (Field-emission electric propulsion) für die wachsende Zahl von Nano-Satelliten entwickelt, die – bis dato ohne Antrieb – ein großes Risiko für Kollisionen bieten. Inzwischen hat das Startup sein Geschäftsmodell auch auf andere Satellitenklassen erweitert. Durch eine modulare Bauweise können die Antriebe  auch bei größeren Satelliten zum Einsatz kommen und diese sicher steuern. Mit dem eingeworbenen Kapital will das Startup die Produktionskapazitäten ausbauen und eine Autopilot-Software entwickeln. Weiterlesen

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Software-Startup Semodia erhält 7-stellige Seed-Finanzierung

Wie das Dresdner Startup Semodia  gestern bekannt gab, konnte das Team den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) als Investor gewinnen. Die Ausgründung der Technischen Universität Dresden und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg hat das das Ziel, die modulare Prozessindustrie auf den Weg zur Industrie 4.0 zu bringen. Mit der Seed-Finanzierung in 7-stelliger Höhe will das junge Unternehmen, seine Technologie am Markt etablieren und in Dresden weiter wachsen.

Aktuell können Steuerungen von modularen Anlagen nicht über Herstellergrenzen hinweg miteinander kommunizieren, was zu langen Vorlaufzeiten bei der Produkteinführung und hohen Kosten bei der Herstellung von Pharmazeutika und Feinchemikalien führt. Semodia löst dieses Problem durch eine standardisierte und steuerungsunabhängige Beschreibung der Automatisierungstechnik. Mit den angebotenen Softwareprodukten leistet Semodia einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung modularer verfahrenstechnischer Anlagen und hilft damit, Ressourcen in der Prozessindustrie einzusparen.

Gründerteam Semodia

Wollen die Prozessindustrie auf den Weg zur Industrie 4.0 bringen – die GründerInnen von Semodia (v.l.): Henry Bloch, Jan Funke, Anna Menschner und Stephan Hensel. (Foto: Anne Oehlert)

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Gründerportrait #86: Suburban Seafood – Make Shrimps great again

Vater werden ist nicht schwer? Nun ja, das dürften die drei Gründer der Suburban Seafood GmbH ein wenig anders sehen. Das Team widmet sich im sorbischen Nebelschütz der nachhaltigen und artgerechten Vermehrung und Aufzucht der Weißbeingarnele, besser bekannt als Shrimp. Mit Friedrich Tietze (Ingenieur für Wasserwirtschaft), Felix Kirsten (Biotechnologe) und Roman Schwarz (Wirtschaftsingenieur) hat sich in einer ehemaligen Schweinemastanlage ein hochmotiviertes, interdisziplinäres Team gefunden, das sich einem Geschäftsmodell rund um des Deutschen zweitliebste Meeresfrucht verschrieben hat.  Um zu erfahren, wie das passieren konnte, lest ihr am besten direkt weiter.

Gründer Suburban Seafood vor ehemaligen Schweinestall

Die Gründer von Suburban Seafood (v.l.): Friedrich Tietze, Roman Schwarz und Felix Kirsten (Foto: Tobias Ritz)

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EXIST Lounge remote – gemeinsames Frühstück mit unseren Teams auf Abstand

Jede Menge los bei der EXIST Lounge remote

Jede Menge los bei der EXIST Lounge remote

Kurz vor den ersten gemeldeten COVID-19-Fällen in Deutschland ließen wir unser Format der „EXIST Lounge“ wiederaufleben, und frühstückten gemeinsam mit unseren aktuellen und ehemaligen EXIST-Teams bei kleinem Input und großem Austausch gemeinsam in der voll besetzten insgrüne coffeebar. Nach einer kurzen Schockstarre im Zuge des General-Lockdowns entschieden wir uns für eine gemeinsame Messenger-Gruppe, damit wir trotz unmöglichen persönlichen Kontakts nahe dran bleiben an unseren Teams. Abstand hin oder her, wir wollten wieder eine EXIST Lounge. So stellten wir das Format ein wenig um und luden unsere Teams am 10. Juli um 9 Uhr zum (je nach dem) zweiten Frühstück am Bildschirm ein. Neben Brötchen und Müsli boten wir auch dieses Mal spannenden Input für den Kopf und freuten uns auf den Austausch mit den Teams. Weiterlesen

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And the winner is: Sächsischer Gründerpreis 2020 geht an Morpheus Space

Eine große Party gab es coronabedingt in diesem Jahr nicht, aber der Freude der Preisträger tat das keinen Abbruch: Am 8. Juli 2020 hat Wirtschaftsminister Martin Duhlig in kleiner Runde die Preise zum Sächsischen Gründerpreis 2020 verliehen. Dank Live-Stream konnten wir trotzdem mit unseren Teams mitfiebern und am Ende auch mitjubeln. Insgesamt hatten sich 126 Startups und Gründungsprojekte aus ganz Sachsen für den durch futureSAX ausgerichteten Preis beworben – darunter 23 Teams, die wir als dresden|exists auf ihrem Weg betreut haben. Fünf von ihnen, Morpheus Space, Peerox, Quirl it, HYBR und Verso, hatten die Juroren in der ersten Runde überzeugt und es unter die 15 Nominierten geschafft.

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis geht in diesem Jahr an die Morpheus Space GmbH. Das Spin-off aus dem Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden fertigt Ionenstrahlantriebe für den autonomen Betrieb von Nanosatelliten. Kommerziell getrieben, wird sich die Anzahl der in der Erdumlaufbahn befindlichen Satelliten in den nächsten Jahren auf mehrere zehntausend erhöhen. Die Antriebe des Startups verleihen nahezu allen Satellitengrößen ein ungeahntes Maß an Mobilität und werden Netzwerke von hunderten Satelliten sicher (kollisionsfrei) und autonom steuern können. Bereits im vergangenen Jahr hatten es die Gründer mit ihrer Entwicklung für die Luft- und Raumfahrtbranche auf Platz zwei geschafft. Mit ihrer umfangreichen Weiterentwicklung überzeugten sie nun die Jury.

Gewinner des Sächsischen Gründerpreises

Die Gewinner des Sächsischen Gründerpreises 2020: Daniel Bock (m.) und Istvan Lörincz (r.) von der Morpheus Space GmbH mit Wirtschaftsminister Martin Duhlig (l.)
(Foto: SMWA, Jürgen Lösel)

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Gründerportrait #85: herone – Carbonteile neu gedacht

Christan Garthaus und Daniel Barfuß sind die Ideengeber der herone GmbH. Gemeinsam mit Alexander Rohkamm sind sie Co-Founder und Geschäftsführer des Startups aus dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden. Vom Weg zur Gründung der herone GmbH 2019 und was die Zukunft für das bisher organisch wachsende Unternehmen bringen soll, davon berichten die drei Gründer und Madlin Stöß (HR und Finance) im Interview.

Gründerteam

Ein Grund zu Feiern: Dr. Christian Garthaus, Daniel Barfuss und Alexander Rohkamm nach der Gründung der herone GmbH im Mai 2019 (Foto: herone GmbH)

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Hinter den Kulissen: Von gerichteten Richtlinien für Startups in Sachsen

Keine Chance für Startups - zunächst!

Keine Chance für Startups – zunächst! (Quelle: Pixabay)

Eine regelrechte Ablehnungswelle von Anträgen für das Darlehen aus dem Soforthilfeprogramm des Bundeslandes Sachsen erreichte uns Mitte Mai 2020. Betroffen waren insbesondere Startups, die in den vergangenen Jahren kein positives Betriebsergebnis erzielt haben, da sie – ganz Startup-Manier – alles Erwirtschaftete direkt in das Wachstum und Vorankommen des Unternehmens steckten oder  eine längere, investitionsintensive Anlaufzeit haben. Unsere anfängliche Ernüchterung wich schnell dem Kampfgeist für unsere Teams. Weiterlesen

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Das erste „Bootcamp remote“ für softwarebasierte Gründungen – unser Fazit

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch bei uns einiges durcheinandergewirbelt und uns vor neue Herausforderungen gestellt. Doch eines hat sich nicht verändert: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wollen zahlreiche Gründerinnen und Gründer ihre Ideen weiter vorantreiben. So auch die sieben Teams, die in unserem letzten Bootcamp dabei waren. Da klassische Workshops bereits Mitte März nicht mehr denkbar waren, haben unsere Berater Alex und Katja das Bootcamp kurzerhand in den virtuelle Raum verlegt. Statt mit Stift und Klebezetteln bewaffnet am Whiteboard, trafen sich die Gründer nun im Webinar-Raum. An fünf Terminen erhielten sie Input zum Prototyping und zur Entwicklung des Geschäftsmodells. In interaktiven Sessions konnten sie dies dann auf ihre eigenen Ideen anwenden. Gelegenheit für Fragen und individuelles Feedback bot zudem die wöchentliche Online-Sprechstunde.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Waren die Ideen beim ersten Präsentieren Ende April meist noch recht unkonkret, stand zum Abschluss-Pitch im Juni bei allen ein erstes Geschäftsmodell. Hier präsentierten alle Teams ihre Ideen nicht nur uns, sondern auch den inzwischen erfahrenen Startup-Gründern von Entwicklerheld und Alexander Kühne, Projektmanager bei futureSAX, und erhielten wertvolles Feedback.

Pitch als Online-Version

Bootcamp remote: auch zum Pitch treffen sich Gründer und Experten virtuell (Foto: dresden|exists)

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Gründerportrait #84: PIKOBYTES – Digital Twins für unsere Erde

Jacob Mendt und Matthias Müller haben 2018 PIKOBYTES gegründet. Das junge Unternehmen recherchiert und erfasst Umweltdaten, sammelt und analysiert sie in leistungsfähigen Datenbanken und erstellt interaktive Karten. Die beiden Gründer haben es sich auf die Fahne geschrieben, einen digitalen Zwilling der Erde zu entwickeln. Wie die Idee entstanden ist und wo das junge Unternehmen heute steht, darüber berichten die Gründer im Interview.

 

Teamfoto Corona-Edition: Auch das PIKOBYTES-Team trifft sich virtuell

Teamfoto Corona-Edition: Auch das PIKOBYTES-Team trifft sich derzeit nur virtuell. (Foto: Pikobytes)

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