Eine heldenhafte Coding-Plattform und das Geheimnis des Erfolgs – das war unser RoboLAB-Meetup

ein Rückblick von Hanna Schiffer

Meetup: EntwicklerHeld im RoboLAB (Foto: dresden|exists)

EntwicklerHeld im RoboLAB (Foto: dresden|exists)

Das erste Meetup des Jahres fand am 25.03.2019 fernab der Dresdner Innenstadt im Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee statt, genauer gesagt im RoboLAB, der brandneuen IT-Gründerschmiede der Robotron Datenbank-Software GmbH. Da das Jahr 2019 ein großes Jahr für dresden|exists ist (wir feiern unseren 20. Geburtstag!), wurde auch das Konzept für die Gründer-Meetups in diesem Jahr ein wenig verändert. Im Vordergrund stehen Startups und Unternehmen, die in den letzten 20 Jahren von dresden|exists betreut wurden. Den Auftakt machte das junge IT-Startup EntwicklerHeld, dass uns nicht nur ihre neuen Räumlichkeiten zeigte, sondern auch Einblicke in ihre spannende Gründungsgeschichte gab. Im Anschluss daran erhielten drei junge Gründerteams die Gelegenheit ihre Ideen zu pitchen. Weiterlesen

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CHES präsentiert virtuelles Kraftwerk für erneuerbare Energien

Präsenbtation Hannover Messe

Jens Werner präsentiert CHES auf der Hannover Messe 2019. (Foto: Alexander Kühne)

Im Energiesystem werden künftig Hunderttausende kleiner Energieanlagen, wie Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, die Strom und Wärme produzieren, Batteriespeicher oder Wärmepumpen, zu finden sein. Das Team von CHES hat ein Plattform entwickelt, die diese kleine Energieanlagen zu einem Virtuellen Kraftwerk bündelt. Damit können die Anlagen wirtschaftlich betrieben und erneuerbare Energien zu jeder Zeit optimal genutzt werden.

Das Ziel der Wissenschaftler war von Anfang an klar: eine erfolgreiche und vor allem wirtschaftlich tragfähige Wende hin zu erneuerbaren Energien ermöglichen. Nach acht Jahren Forschung, etlichen Prototypen und einem Feldtest hat das Ergebnis einen Namen: CHES – Combined Hybrid Energy Systems. Mit einem EXIST-Forschungstransfer will das interdisziplinäre Team der TU Dresden aus dem Bereich der elektrischen Energie- und Gebäudeenergietechnik jetzt die letzte Hürde vom Forschungsprojekt hin zum Produkt und Geschäftsmodell nehmen. Im nächsten Schritt gilt es den Prototypen in marktfähige Produkte überführen. Nach erfolgreichen Feldtestes sucht das Forscherteam daher weitere Kooperationspartner. Auf der Hannover Messe präsentiert das Team seine Plattform aktuell am Gemeinschaftsstand der TU Dresden „Forschung für die Zukunft“.

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Gründerportrait #76: Erzlabor – Materialcharakterisierungen für die Rohstoffwirtschaft

Wie wird entschieden, ob sich die Erschließung von Rohstofflagerstätten lohnt, welche Verfahren sich zur Gewinnung beispielsweise von Erzen oder seltenen Erden eignen oder wie diese am besten aufbereitet werden? Am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) wurden die automatisierten Verfahren zur Analyse von Rohstoffen perfektioniert. Das HZDR-Spin-off Erzlabor kombiniert nun wissenschaftliche Expertise und modernste Verfahren, um Kunden aus dem Bergbau und der Rohstoffaufbereitung bei ihren Fragestellungen zu unterstützen. Ende 2017 haben Dr. Dirk Sandmann, Petya Atanasova und Andreas Bartzsch die ERZLABOR Advanced Solutions GmbH gegründet. Über ihren Weg zum eigenen Unternehmen haben wir mit Dirk Sandmann gesprochen.

Worum geht es bei eurer Geschäftsidee?

Wir führen analytische Materialcharakterisierungen durch. Dafür nutzen wir die sogenannte „Automatisierte Mineralogie“. Dabei werden feste Stoffe auf ihre Zusammensetzung, Elementverteilung oder Verwachsungen analysiert: Erze, Gesteine oder Metalle. Unser Hauptgeschäftsfeld sind also Labordienstleistungen. Im Moment beschäftigen wir uns mit allem, was mit Rohstoffen zu tun hat. Von der Erkundung, über den Abbau bis hin zur Veredlung der Rohstoffe. Perspektivisch wollen wir die komplette Wertschöpfungskette abdecken, d.h. auch für die Recyclingindustrie aktiv sein.

 

Team Erzlabor

Das Team der ERZLABOR Advanced Solutions GmbH (v.li.): Petya Atanasova, Andreas Bartzsch, Dr. Dirk Sandmann (Foto: HZDR / Detlev Müller)

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Ein Blick in die StartupCubes: AESTHEL im Porträt

In den letzten Monaten war die Tür des Containers mit der Nummer 6 oft geöffnet und viele neugierige Besucher haben ihren Blick ins Innere geworfen. Im Container arbeitet das Team von AESTHEL an der Entwicklung eines innovativen Antriebs für Rollstühle. Daher beherbergt der Container neben den TU-Studenten der Elektrotechnik und des Maschinenbaus jede Menge Entwicklungszubehör. Alle Pläne landen direkt auf der Wand und sind durch den schmalen Container sehr gut vom Arbeitsplatz sichtbar. Die fertig hergestellten Bauteile werden im Eingangsbereich, direkt gegenüber der kleinen Küche gelagert. Trotz Minimalismus bietet der Container ausreichend Platz sowohl für das technische als auch für das betriebswirtschaftliche Wachstum und ist somit die perfekte Plattform zum Durchstarten.

Durchstarten, das war das Ziel von Alexey Antsipkin als er im Oktober 2017 eine Idee entwickelte, um die Mobilität von Rollstuhlfahrern zu verbessern. Inspiriert durch die Alltagshürden eines guten Freundes, entwickelte Alexey die Idee von universellen, leicht abnehmbaren Hinterrädern für Rollstühle. Der Clou: die Räder sind mit Sensoren und einer selbstausgleichenden, motorischen Unterstützung ausgestattet, sodass der Rollstuhlfahrer in einer Art Balanciermodus Barrieren ohne Muskelkraft überwinden kann. Mit dieser Technik, sollte Alexeys Freund Bordsteinkanten und sogar Treppenstufen ohne weiteres meistern können – so sind es doch genau die Hindernisse, deren Überwindung bisher ohne Hilfe unmöglich schienen.

Aesthel

Das Team von AESTHEL (v.l.n.r.): Alexey Antsipkin, Patrick Burkhardt und Leon Eisenmann (Foto: Alexey Antsipkin)

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Gründen in der Medizin – Wie geht das?

Gründen ist immer eine große Aufgabe, erst recht, wenn man eine Geschäftsidee aus den Lebenswissenschaften oder der Medizin – einem Gebiet mit hohen regulatorischen Hürden – verwirklichen möchte. Wie es geht, lernt man am besten von Vorbildern. Im Rahmen des Life Tech Lab 01/2019 veranstalteten wir deshalb am 29. Januar 2019 unseren Founders‘ Corner. Menschen, die den Weg einer Ausgründung aus der Wissenschaft erfolgreich gemeistert haben, sprechen hier über ihre persönlichen Erfahrungen, Motivationen und Herausforderungen. Getroffen haben wir uns dafür im Coworking Space Impact Hub.

Vorbild: Martina Schmitz von der Krebsdiagnostikfirma oncgnostics

Eingeladen war die inspirierende Biochemikerin Dr. Martina Schmitz, Gründerin der Firma oncgnostics GmbH. Ein besonderer Glücksfall, denn Frauen als Vorbilder sind in der Life-Science-Gründerszene rar.  Darum hier ein kleines Resümee für alle, die nicht dabei sein konnten.

Als Doktorandin in der Gynäkologischen Molekularbiologie der Universitäts-Frauenklinik Jena hätte Martina Schmitz vor einigen Jahren selbst noch perfekt in das Publikum der Veranstaltung gepasst. Sie gründete zusammen mit drei Kollegen im Jahr 2012 das Unternehmen oncgnostics, das mit seinem Produkt GynTect®, die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs revolutioniert.

Founders' Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz

Founders‘ Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz (Foto: dresden|exists)

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Förderung: Mikrodarlehen für Existenzgründer

Förderprogramme für innovative und technologierorientierte Gründungen haben wir schon häufiger vorgestellt (InnoStartBonus, EXIST-Programme, Technologiegründerstipendium). Doch was ist mit allen, die ein kleines Unternehmen gründen oder als Freiberufler starten wollen? Hier bietet sich das Microdarlehen als Förderangebot des Freistaates Sachsen an.

Wer kann das Microdarlehen nutzen? Existenzgründer oder junge Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) können das Mikrodarlehen bis fünf Jahre nach Geschäftsaufnahme beantragen. Finanziert werden betrieblich bedingte Investionen und Betriebsmittel von bis zu 20.000 Euro. Die Vorteile: Die Konditionen des Förderkredits sind besonders günstig. Es werden keine Sicherheiten verlangt und der Zins ist aktuell niedrig. Die Rückzahlung des Darlehens beginnt erst ein Jahr nach der Auszahlung. So bleibt das wirtschaftliche Risiko überschaubar.

Alle Infos zum Microdarlehen findet ihr auf der Webseite www.mikrodarlehen.sachsen.de. Hier bekommt ihr einen schnellen Überblick, ob das Mikrodarlehen für die Finanzierung passen könnte, wie und wo es zu beantragen ist. Rund 140 Darlehen wurden allein 2018 ausgereicht. Die Bandbreite der finanzierten Projekte ist groß. Cafés, Läden, Ingenieurbüros, Medienunternehmen und Handwerksbetriebe sind entstanden. Unterstützt wird diese Programm aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

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InnoStartBonus – vielversprechendes neues Förderformat im Freistaat

Bereits seit einigen Wochen rumorte es in der sächsischen Gründerszene, denn ein neues Förderinstrument für innovative Gründungen in Sachsen befindet sich auf dem Weg. Nun ist es soweit: Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird für das neue Programm InnoStartBonus am 20. März 2019 den offiziellen Startschuss geben. Ein Jahr 1.000 Euro monatlich für innovative Gründungen in Sachsen.

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Hier entstehen die Startups von morgen – Bewirb Dich für Deinen StartupCube!

Startup Cubes

Prof. Gerhard Rödel, Prorektor für Forschung der TU Dresden, übergibt die neugestalteten StartupCubes. (Foto: dresden|exists)

Der eine oder andere hat es vielleicht schon gesehen. Seit Anfang Januar haben die StartupCubes am Hörsaalzentrum und vor den Biologischen Instituten einen „neuen Anstrich“. Bereits seit Ende 2017 arbeiten in den ehemaligen Baucontainern Gründer. Nun steht drauf, was auch drin ist: innovative Geschäftsideen aus der TU Dresden.

„Für ein gründungsfreundliches Umfeld an der TU Dresden ist es wichtig, die richtige Infrastruktur zu schaffen. Dazu gehört neben Beratungsangeboten auch Raum für innovative Ideen. Die neugestalteten StartupCubes machen diese Angebote nun für alle Interessenten und Besucher noch besser sichtbar“, erklärt Professor Gerhard Rödel, Prorektor der TU Dresden.

Auch Dr. Frank Pankotsch, Leiter von dresden|exists, freut sich über mehr Sichtbarkeit am Campus: „ Für alle, die einen Raum suchen, um einen Prototyp zu bauen, in Ruhe zu programmieren oder am Geschäftsmodell zu arbeiten, sind die StartupCubes genau der richtige Ort!“

Neben einem kostenfreien Arbeitsplatz finden Gründer und Gründerinnen hier auch die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Nur eine Tür entfernt arbeiten beispielsweise das Team von Purapep an einem Nahrungsergänzungsmittel für Heimtiere, Dronetecture an einer neuartigen Drohne und aesthel an einem innovativen Antrieb für Rollstühle.

Du hast auch eine Geschäftsidee mit Potenzial? Bis zum 28. Februar 2019 können sich Studierende und Mitarbeiter für einen der sechs StartubCubes  bewerben. Schickt hierfür lediglich eine kurze Beschreibung eurer Geschäftsidee per E-Mail an Marco Rösler.

Wir sind schon gespant auf eure Ideen!

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Dungeon of Dragons Pitch Day bei „Software as a Business“

Am Montag, den 28. Januar fand als fulminanter Abschluss der Vorlesung “Software as a Business” am Institut für Software-und Multimediatechnik der TU Dresden der lang ersehnte “Dungeon of Dragons” Pitch Day statt.

Drei studentische Gruppen haben über Monate hin grandiose Teamarbeit geleistet und während des Wintersemesters im Rahmen der Vorlesung, die von Professor Aßmann in Zusammenarbeit mit dresden|exists gehalten wird, kreative und innovative Geschäftsideen entwickelt. Das Ziel der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Internet of Things war der Pitch vor einer Handvoll Investoren und ExpertInnen – darunter Nico Wäsche (German Media Pool GmbH, Founder), Frank Schwarz (GWT), Frederik Lindner (Seedmatch), Yvonne Horn und Frank Pankotsch (dresden|exists) und Ulf Heinemann (Robotron, Geschäftsführer).

 

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Weihnachtliche Produkte und kreative Geschäftsideen – Das war die Gründerwoche 2018

Am Montag, den 21.01.2019 fand im vollen Audimax des Hörsaalzentrums der TU Dresden die Abschlussveranstaltung der Gründerwoche 2018 statt. 154 Teams hatten unter dem Motto „NetzWERKE schaffen“ ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und spannende Produktideen entwickelt. Zehn Finalisten traten nun noch einmal zum Pitch an, drei von ihnen konnten sich am Ende über eine Auszeichnung und Preisgelder von insgesamt 500 Euro freuen.

 Die Top Ten der Gründerwoche Dresden.

Die Top Ten der Gründerwoche Dresden.

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