BBCube Talks und Lasercutten – Das war die Startup SAFARI Dresden

Für die Dresdner Startupszene gab es viel zu entdecken: von Montag bis Mittwoch waren unzählige Interessierte in Dresden auf der Startup SAFARI unterwegs. Das Format fand 2019 zum ersten Mal in Dresden statt und das Impact Hub hatte als Orgateam ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. So bot das Safari-Programm eine riesige Bandbreite an Themen von AI, IoT, Media, Hardware, über New Work bis hin zur Startupförderung in über 40 Workshops und Vorträgen. Startups wie EntwicklerHeld, plant values und Wandelbots boten die einzigartige Gelegenheit, ihre Räumlichkeiten kennenzulernen und Einblicke in die Projekte zu bekommen. Die einzelnen Sessions und die Events drumherum boten sich hervorragend fürs Netzwerken an und viele TeilnehmerInnen werden mit fetter Beute an Businesscards von der SAFARI heimkehrt sein.

BBCube Talks an den Startup Cubes (Foto: dresden|exists)

Startup SAFARI Dresden: BBCube Talks an den Startup Cubes

Auch dresden|exists hat als Host zwei Sessions veranstaltet: Weiterlesen

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DyNAbind sichert sich Seedfinanzierung

Das junge Dresdner Unternehmen DynNAbind konnte den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) als Investoren gewinnen. Auch die TUDAG – TU Dresden AG als bestehender Anteilseigner unterstützt die Finanzierungsrunde und damit die Weiterentwicklung von Technologie und Unternehmen. DyNAbind bietet innovative Produkte und Dienstleistungen für die Arzneimittelforschung an, die auf der Nutzung ihrer patentierten Technologie der Dynamischen DNA-kodierten Bibliotheken (Dynamic DNA-Encoded Library, D-DEL) beruhen. Diese ermöglichen es hunderte von Millionen chemischer Strukturen gleichzeitig an einem Zielprotein zu testen und zu optimieren.

DyNAbind Mitgründer und CEO Mike Thompson sagt zur Nutzung des Investments: „Wir sind begeistert, diese Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben. […] Diese Mittel werden uns den Aufbau eines neuen, größeren Laborbereichs und die Erweiterung unseres Teams zur Befriedigung der wachsenden Nachfrage des Marktes ermöglichen.“

Team DyNAbind

Das Team von DyNAbind (v.l.n.r.): Professor Yixin Zhang, Dr. Mike Thompson, Stephan Heiden, Dr. Norbert Höfgen, Dr. Jana Herrmann, Dr. Francesco Reddavide (Foto: DyNAbind)

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Die Startup SAFARI kommt nach Dresden!

Foto: Felix Mayr

Foto: Felix Mayr

40+ Sessions, 20+ Standorte und 2 Tage quer durch die Dresdner Gründerszene! Vom 13. bis 15. Mai 2019 öffnen Startups für die Startup SAFARI ihre Türen. Egal, ob ihr auf der Suche nach Jobs, Partnern, Kollegen oder neuen Ideen seid – die Startup SAFARI ist eine einzigartige Gelegenheit in die Szene einzutauchen. Abseits von üblichen Unternehmenspräsentationen könnt ihr in interaktiven Sessions innovative Technologien und vielversprechende Talente kennnenlernen.

Das lassen wir uns als Startup-Service natürlich nicht entgehen und sind mit eigenen Sessions dabei: In Kooperation mit dem SLUB Makerspace geben wir am Dienstag einen Einblick in Hands-on Makertools. Hier könnt ihr Lernen, wie man mit 3D-Software und Lasercutter Modelle oder Prototypen erstellt. Beim BBCube Talk an den Startup Cubes der TU Dresden könnt ihr bei BBQ, Drinks und Musik junge Gründer aus dem Hochschulumfeld kennenlernen und den ersten SAFARI-Tag ausklingen lassen. Am Mittwoch könnt ihr an der HTW Dresden in unserem 1st Steps Startup Parkour die wichtigsten Schritte zum Startup spielerisch ausprobieren.

So funktioniert das Startup Festival: Du kaufst 1 Ticket und suchst dir die entsprechende Anzahl Sessions aus, die dich interessieren. Hier kannst du aus Workshops, Podiumsdiskussionen oder  entspannten Get-Togethers wählen. Am SAFARI-Tag kannst du dann im ImpactHub mit dem Kick-Off Breakfast in den Tag starten und anschließend auf deiner individuellen Route durch die Stadt die vielfältige Ideen und die Personen dahinter kennenlernen.

Wir sind schon sehr gespannt! Wie ist es mit euch? Seid ihr dabei?

 

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Gründerportrait #77: Von der Leidenschaft für SEA, SEO und Social Media

Online-Marketing ist ihre Leidenschaft! Drei Freunde, mit unterschiedlichen Backgrounds (Abschlüsse in BWL, Medienkommunikation und Soziologie), die sich über den Job kennengelernt haben, starten seit letzen Jahr mit ihrer eigenen Agentur durch. Wir haben mit Steve Lohse über die Motivation für onFire digital und die ersten Monate nach der Gründung gesprochen.

 

Was ist der Inhalt eurer Selbstständigkeit?

OnFire digital ist eine Online Marketing Agentur für Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA) und Social Media. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Beratung und Betreuung von Startups und jungen Unternehmen. Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass Unternehmen im Netz sichtbar und erfolgreich aufgestellt sind.

OnFire digital - v.l. Steve Stockmeier, Jens Piesker, Steve Lohse Quelle: OnFire digital

Das Gründerteam (v.l.): Steve Stockmeier, Jens Piesker, Steve Lohse (Foto: onFire digital)

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Beginnerinnen netzwerken im Konnektiv62

Unser erstes Beginnerinnen-Treffen im April 2019 lockte eine interessierte Runde von Frauen in die Dresdner Neustadt. Das Vernetzungsformat für Gründerinnen von dresden|exists findet seit zwei Jahren regelmäßig statt, um einen professionellen Austausch unter explizit weiblichen Entrepreneurs zu ermöglichen.

Zu Gast waren wir diesmal im Konnektiv 62 – einem Workshopraum, der sich seit 2018 als Verbindungselement versteht, um das gestaltende Potenzial von Menschen im Miteinander zu entfachen. Neben Design Thinking Coach Yvonne Horn, die keine Unbekannte bei dresden|exists ist, wirkt Berufungscoach Katja Kremling in den hellen und offenen Räumen, die für Veranstaltungen verschiedenster Art nutzbar sind.

Katja Kremling ist Impulsgeberin und so hat sie auch unser Netzwerktreffen impulsiv mit ihrer Geschichte bereichert: seit der Geburt ihres Sohnes 2016 verteilt sie per Blog und Podcast optimistische und inspirierende Inputs. Dass diese „Montagsimpulse“ hunderte Menschen erreichen und sogar schon in einem Buch herausgegeben wurden, beweist ihren Erfolg. Ihre Strategie speist sich aus dem Willen, die Leute zu einem selbstbestimmten Leben – auch auf beruflicher Ebene – anzustiften. Über ihren Weg dahin und die Motivation, die ihren eigenen beruflichen Entscheidungen zugrunde lagen, hat sie der Beginnerinnenrunde begeistert erzählt. Fasziniert konnten wir dem außergewöhnlichen Drive einer fürs Topmanagement prädestinierten Karrierefrau folgen, die sich entschied, aus einem Großkonzern auszusteigen, und über eine Auszeit in ein sinnerfülltes Leben als eigenständige Unternehmerin zu klettern. Katja fand ihre eigene Berufung als Berufungscoach und kennt sich bestens aus im Spannungsfeld von Veränderungen, Entscheidungen und Alltag.

Aus den vielen Fragen der Teilnehmerinnen entwickelte sich in kürzester Zeit eine angeregte Diskussion über Karrierewege, die eigenen Ideen und inspirierende Begegnungen bei ein paar kleinen Snacks füllten den Abend in einer angenehmen Atmosphäre.

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Eine heldenhafte Coding-Plattform und das Geheimnis des Erfolgs – das war unser RoboLAB-Meetup

ein Rückblick von Hanna Schiffer

Meetup: EntwicklerHeld im RoboLAB (Foto: dresden|exists)

EntwicklerHeld im RoboLAB (Foto: dresden|exists)

Das erste Meetup des Jahres fand am 25.03.2019 fernab der Dresdner Innenstadt im Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee statt, genauer gesagt im RoboLAB, der brandneuen IT-Gründerschmiede der Robotron Datenbank-Software GmbH. Da das Jahr 2019 ein großes Jahr für dresden|exists ist (wir feiern unseren 20. Geburtstag!), wurde auch das Konzept für die Gründer-Meetups in diesem Jahr ein wenig verändert. Im Vordergrund stehen Startups und Unternehmen, die in den letzten 20 Jahren von dresden|exists betreut wurden. Den Auftakt machte das junge IT-Startup EntwicklerHeld, dass uns nicht nur ihre neuen Räumlichkeiten zeigte, sondern auch Einblicke in ihre spannende Gründungsgeschichte gab. Im Anschluss daran erhielten drei junge Gründerteams die Gelegenheit ihre Ideen zu pitchen. Weiterlesen

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CHES präsentiert virtuelles Kraftwerk für erneuerbare Energien

Präsenbtation Hannover Messe

Jens Werner präsentiert CHES auf der Hannover Messe 2019. (Foto: Alexander Kühne)

Im Energiesystem werden künftig Hunderttausende kleiner Energieanlagen, wie Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, die Strom und Wärme produzieren, Batteriespeicher oder Wärmepumpen, zu finden sein. Das Team von CHES hat ein Plattform entwickelt, die diese kleine Energieanlagen zu einem Virtuellen Kraftwerk bündelt. Damit können die Anlagen wirtschaftlich betrieben und erneuerbare Energien zu jeder Zeit optimal genutzt werden.

Das Ziel der Wissenschaftler war von Anfang an klar: eine erfolgreiche und vor allem wirtschaftlich tragfähige Wende hin zu erneuerbaren Energien ermöglichen. Nach acht Jahren Forschung, etlichen Prototypen und einem Feldtest hat das Ergebnis einen Namen: CHES – Combined Hybrid Energy Systems. Mit einem EXIST-Forschungstransfer will das interdisziplinäre Team der TU Dresden aus dem Bereich der elektrischen Energie- und Gebäudeenergietechnik jetzt die letzte Hürde vom Forschungsprojekt hin zum Produkt und Geschäftsmodell nehmen. Im nächsten Schritt gilt es den Prototypen in marktfähige Produkte überführen. Nach erfolgreichen Feldtestes sucht das Forscherteam daher weitere Kooperationspartner. Auf der Hannover Messe präsentiert das Team seine Plattform aktuell am Gemeinschaftsstand der TU Dresden „Forschung für die Zukunft“.

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Gründerportrait #76: Erzlabor – Materialcharakterisierungen für die Rohstoffwirtschaft

Wie wird entschieden, ob sich die Erschließung von Rohstofflagerstätten lohnt, welche Verfahren sich zur Gewinnung beispielsweise von Erzen oder seltenen Erden eignen oder wie diese am besten aufbereitet werden? Am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) wurden die automatisierten Verfahren zur Analyse von Rohstoffen perfektioniert. Das HZDR-Spin-off Erzlabor kombiniert nun wissenschaftliche Expertise und modernste Verfahren, um Kunden aus dem Bergbau und der Rohstoffaufbereitung bei ihren Fragestellungen zu unterstützen. Ende 2017 haben Dr. Dirk Sandmann, Petya Atanasova und Andreas Bartzsch die ERZLABOR Advanced Solutions GmbH gegründet. Über ihren Weg zum eigenen Unternehmen haben wir mit Dirk Sandmann gesprochen.

Worum geht es bei eurer Geschäftsidee?

Wir führen analytische Materialcharakterisierungen durch. Dafür nutzen wir die sogenannte „Automatisierte Mineralogie“. Dabei werden feste Stoffe auf ihre Zusammensetzung, Elementverteilung oder Verwachsungen analysiert: Erze, Gesteine oder Metalle. Unser Hauptgeschäftsfeld sind also Labordienstleistungen. Im Moment beschäftigen wir uns mit allem, was mit Rohstoffen zu tun hat. Von der Erkundung, über den Abbau bis hin zur Veredlung der Rohstoffe. Perspektivisch wollen wir die komplette Wertschöpfungskette abdecken, d.h. auch für die Recyclingindustrie aktiv sein.

 

Team Erzlabor

Das Team der ERZLABOR Advanced Solutions GmbH (v.li.): Petya Atanasova, Andreas Bartzsch, Dr. Dirk Sandmann (Foto: HZDR / Detlev Müller)

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Ein Blick in die StartupCubes: AESTHEL im Porträt

In den letzten Monaten war die Tür des Containers mit der Nummer 6 oft geöffnet und viele neugierige Besucher haben ihren Blick ins Innere geworfen. Im Container arbeitet das Team von AESTHEL an der Entwicklung eines innovativen Antriebs für Rollstühle. Daher beherbergt der Container neben den TU-Studenten der Elektrotechnik und des Maschinenbaus jede Menge Entwicklungszubehör. Alle Pläne landen direkt auf der Wand und sind durch den schmalen Container sehr gut vom Arbeitsplatz sichtbar. Die fertig hergestellten Bauteile werden im Eingangsbereich, direkt gegenüber der kleinen Küche gelagert. Trotz Minimalismus bietet der Container ausreichend Platz sowohl für das technische als auch für das betriebswirtschaftliche Wachstum und ist somit die perfekte Plattform zum Durchstarten.

Durchstarten, das war das Ziel von Alexey Antsipkin als er im Oktober 2017 eine Idee entwickelte, um die Mobilität von Rollstuhlfahrern zu verbessern. Inspiriert durch die Alltagshürden eines guten Freundes, entwickelte Alexey die Idee von universellen, leicht abnehmbaren Hinterrädern für Rollstühle. Der Clou: die Räder sind mit Sensoren und einer selbstausgleichenden, motorischen Unterstützung ausgestattet, sodass der Rollstuhlfahrer in einer Art Balanciermodus Barrieren ohne Muskelkraft überwinden kann. Mit dieser Technik, sollte Alexeys Freund Bordsteinkanten und sogar Treppenstufen ohne weiteres meistern können – so sind es doch genau die Hindernisse, deren Überwindung bisher ohne Hilfe unmöglich schienen.

Aesthel

Das Team von AESTHEL (v.l.n.r.): Alexey Antsipkin, Patrick Burkhardt und Leon Eisenmann (Foto: Alexey Antsipkin)

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Gründen in der Medizin – Wie geht das?

Gründen ist immer eine große Aufgabe, erst recht, wenn man eine Geschäftsidee aus den Lebenswissenschaften oder der Medizin – einem Gebiet mit hohen regulatorischen Hürden – verwirklichen möchte. Wie es geht, lernt man am besten von Vorbildern. Im Rahmen des Life Tech Lab 01/2019 veranstalteten wir deshalb am 29. Januar 2019 unseren Founders‘ Corner. Menschen, die den Weg einer Ausgründung aus der Wissenschaft erfolgreich gemeistert haben, sprechen hier über ihre persönlichen Erfahrungen, Motivationen und Herausforderungen. Getroffen haben wir uns dafür im Coworking Space Impact Hub.

Vorbild: Martina Schmitz von der Krebsdiagnostikfirma oncgnostics

Eingeladen war die inspirierende Biochemikerin Dr. Martina Schmitz, Gründerin der Firma oncgnostics GmbH. Ein besonderer Glücksfall, denn Frauen als Vorbilder sind in der Life-Science-Gründerszene rar.  Darum hier ein kleines Resümee für alle, die nicht dabei sein konnten.

Als Doktorandin in der Gynäkologischen Molekularbiologie der Universitäts-Frauenklinik Jena hätte Martina Schmitz vor einigen Jahren selbst noch perfekt in das Publikum der Veranstaltung gepasst. Sie gründete zusammen mit drei Kollegen im Jahr 2012 das Unternehmen oncgnostics, das mit seinem Produkt GynTect®, die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs revolutioniert.

Founders' Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz

Founders‘ Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz (Foto: dresden|exists)

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