Gründertreff „Selbstständigkeit im Nebenerwerb – Chancen für Kleinunternehmer“

Wer sprichwörtlich „die Katze im Sack“ kauft, hat keine Möglichkeit die Ware oder Dienstleistung vorher zu begutachten. Das bedeutet, dass der Käufer ein Risiko eingeht. Als Konsument kann das Risiko abgemildert werden, wenn das Produkt vorher getestet wird.

Was hat dies nun mit einer Gründung im Nebenerwerb zu tun? Der Glaube an die eigene Geschäftsidee ist, oft mit recht, sehr hoch. Trotz der Möglichkeit zur Marktforschung ist jedoch oft nicht klar, ob die potentiellen Käufer das Produkt tatsächlich in ausreichendem Maße kaufen. Das ist die Stelle, an der ungewiss ist, wie im übertragenen Sinn „die Katze im Sack“ aussieht. Besteht nun in diesem Fall die Möglichkeit, das Risiko zu minimieren und sich auch als Unternehmer einmal “auszuprobieren”?

Der erste Gründertreff des Jahres 2012 fand am 31. Januar zum Thema „Selbstständigkeit im Nebenerwerb – Chancen für Kleinunternehmer“ statt. Mit Edding und Flipchart „bewaffnet“ standen die Dozenten Christoph Blödner und Heinrich Leuschner als kompetente Dozenten zur Verfügung. Nun sollen an dieser Stelle keine falschen Vorstellungen entstehen – ein einfaches Ausprobieren und Zurückgeben im Sinne eines Käufers funktioniert als Gründer leider nicht. Auch für den Nebenerwerb gelten umfangreiche, gesetzliche und vor allem steuerliche Rahmenbedingungen, die es einzuhalten gilt.

dresden exists Gründertreff - Heinrich Leuschner zu den Rahmenbedingungen einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb

Heinrich Leuschner zu den Rahmenbedingungen einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb

Darüber klärte bereits zu Beginn Heinrich Leuschner vom Sächsischen Gründerbüro auf. Über Steuern, Krankenversicherung, die eigene Unternehmensplanung, etc. muss auch hier individuell nachgedacht werden. Mit der Chance der Selbstständigkeit im Nebenerwerb besteht jedoch die Möglichkeit, seine Geschäftsidee im realen Markt auszuprobieren, ohne sich komplett dem Risiko des Scheiterns auszusetzen.

Christoph Blödner, Inhaber vom eBay-Shop „Bricksy“, ist diesbezüglich ein Vorbild. Seine Idee, die Preisdifferenz von unsortierten Lego-Bausteinen pro Kilo und den nach offiziellen Anleitungen sortierten Lego-Sets zu nutzen, setzte er neben seinem Studium um. Vorteilhaft ist, wenn zur Umsetzung der Geschäftsidee keine größeren Anschaffungen wie Maschinen o. ä. getätigt werden müssen. Christoph hatte zu Beginn die Idee eines Konzeptes zur Sortierung der alten und unsortierten Bausteine im Kopf. Die ersten Investitionen beschränkten sich auf einige Kilogramm Lego-Bausteine. Gleichzeitig konnte er auf verschiedene, vom Erfolg der Idee unabhängige Einnahmen, wie z.B. Kindergeld u. a., bauen.

dresden exists Gründertreff - Christoph Blödner zum Thema Selbstständigkeit im Nebenerwerb

Christoph Blödner berichtet über seine Erfahrungen als Nebenerwerbsgründer

„Learning by doing“ ist das Prinzip, welches für Christoph Blödner als ein Hauptargument für die Selbstständigkeit im Nebenerwerb gilt. Nur so kann gelernt werden wie der Markt funktioniert und wie sich Kunden verhalten. Das kann keine noch so ausgefeilte Fallstudie im Rahmen des Studiums leisten. Er berichtet z.B. aus eigener Erfahrung, dass sich selbst sehr sorgfältig geplante Meilensteine empfindlich verzögern können. Umso besser, wenn erste Anlaufschwierigkeiten und Verzögerungen überbrückt werden können, ohne gleich das ganze Projekt zu gefährden. Darüber hinaus besteht die Chance, ohne selbst ein großes Risiko einzugehen, seinen Zweiflern das Gegenteil zu beweisen, oder umgekehrt. Schritt für Schritt konnte er sich so mit gebrauchten Lego-Bausteinen ein kleines Unternehmen aufbauen, von dem er leben kann. Drei Festangestellte und 40 Studenten zum Sortieren der „Kiloware“ sind Zeichen dafür, dass sich aus dem anfänglichen „Probieren“ im Nebenerwerb ein funktionierendes Unternehmen entwickelt hat.

Der nächste Gründertreff findet zu den Themen EXIST-Gründerstipendium und -Forschungstransfer am 28. Februar um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten von neonworx statt.

 

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Gründerporträt #17: GARDOMAT- kreative Gartenideen für jedermann

Kreative Gartengestaltung und neue Ideensind die Leidenschaft von Peter-Paul Petzold. Um Haus- und damit Gartenbesitzern endlich preiswerte und ansprechende Planungspakete zu bieten, gründete er zum 01.06.2011 ein Landschaftsarchitekturbüro der besonderen Art. Wir haben Ihn für Euch zu seiner Idee befragt:

1. Was ist Inhalt Ihrer Selbstständigkeit?

Als ausgebildeter Diplom-Ingenieur für Landschaftsarchitektur weiß ich, wie schwierig es gerade für Privatkunden ist, eine gute Gartenplanung für einen überschaubaren Preis zu erhalten. Und genau das ist es, was GARDOMAT anbietet: Der Kunde kann sich in unserem Internetshop sein individuelles Planungspaket zusammenstellen und direkt kaufen. Es herrscht dabei immer das Festpreisprinzip: Jedes Planungspaket hat seinen vordefinierten Preis. Der Kunde hat somit die volle Kostenkontrolle. Nach der Buchung erhält er einen Link zu einem interaktiven Onlineformular, in dem er seine Wünsche und Vorlieben eintragen kann.  Außerdem kann er Fotos und Grundrisse von seinem Gartenhochladen. Sind alle Daten vorhanden, erstellen wir die individuelle Gartenplanung und laden sie in ein interaktives Onlineprojektportal. Absprachen und Änderungswünsche sind während der gesamten Planungsphase über das Portal möglich. Die Höhe der Planungskosten orientiert sich am gewünschten Leistungsumfang: von der Ideenskizze bis hin zur konkreten  Bewässerungsplanung stehen verschiedene Pakete zur Auswahl.

2. Wie und wann kam die Idee dazu?

Auf die Idee dazu kam ich bereits 2008 während meines Studiums an der TU Dresden. Damals wurde ich öfters von Bekannten gefragt, ob ich nicht bei der Gartenplanung behilflich sein kann. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwei große Gruppen von Planungsanbietern gibt, Landschaftsarchitekten und Landschaftsbauer. Landschaftsarchitekten sind für die meisten Leute kein Begriff und gelten oftmals als überteuert. Gartenbauer haben meist Ihre Baufirma im Nacken und wollen Ihre Bauleistung verkaufen, was zu einem erhöhten Verbindlichkeitsgefühl und damit zu einer Abneigung des potentiellen Kunden führt. Viele Privatkunden wissen nicht, dass sie ihren Garten professionell planen lassen können und vor allem welche Kosten auf sie zukommen. In anderen Bereichen – wie bspw. der Innenarchitektur – gibt es bereits Planungen zu Festpreisen. Eine Idee, die sich auf die Gartenplanung übertragen lässt.

3. Wann haben Sie die Entscheidung zur Gründung getroffen?

Die Idee ließ mich nicht so richtig los. Direkt nach dem Studium habe ich unverhofft eine Stelle in einem Landschaftsplanungsbüro erhalten. Die Zeit war leider sehr schnell vorbei, da die Bedingungen und das Arbeitsklima sehr schlecht waren. Das war dann nochmal die Bestätigung für mich, mir eine eigene Selbstständigkeit aufzubauen.

4. Was waren die drei größten Herausforderungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und wie haben Sie diese bewältigt?

Die erste große Herausforderung lag darin, mein soziales Umfeld, meine Freunde und Bekannten für meine Idee zu begeistern. Am Anfang gab es einige kritische Stimmen, ob es denn klappt und ob das Risiko nicht zu groß sei. Gerade nach dem Studium wird oft erwartet, dass man den klassischen Weg über eine langjährige Anstellung geht. Aber je mehr ich an meiner Idee arbeitete, je mehr ich mich in meine Zielgruppe hineinversetzte und mir die Frage stellte: „Wer könnte mein Produkt kaufen und wie muss ich es modifizieren?“, umso sicherer wurde ich. Als ich schließlich erste Aufträge von Kunden bekam, war das für mich die Bestätigung, dass mein Weg der Richtige ist.

Dann stand natürlich die Finanzierung an. Klar dachte ich auch am Anfang, ich fange erst mal „klein“ an, mache viel selbst. Schnell stellte sich aber heraus, dass ich eine professionelle Homepage mit einem  zeitgemäßen Shop brauche, um meine Idee von einer interaktiven Gartenplanung umzusetzen. Das Startkapital musste ich finanzieren. Dazu benötigte ich einen überzeugenden Business Plan und musste entscheiden, welche Finanzierungsmöglichkeit zu meinem Vorhaben passt. Dann die Anträge und Formulare – alles in allem hat es circa ein halbes Jahr gedauert, bis ich das erforderliche Kapital beisammen hatte.

Und natürlich war auch die Wahl des richtigen Geschäftsmodells nicht ganz so einfach. Am Anfang war ich überzeugt, meine Idee ist die beste auf der Welt und sie muss genau so umgesetzt werden. Nach umfassenden Analysen wurde mir bewusst, dass die Bereitschaft seine Idee – in Form von Produktinhalten, Preisen, Unternehmensimage, usw. – ständig abzuwandeln und weiterzuentwickeln immens wichtig ist. Dabei hat es mir geholfen, immer wieder vor Augen zu halten, was der Kunde möchte. Unbezahlbar waren Gespräche mit potentiellen Kunden und Freunden, erste Rückmeldungen von Auftraggebern und schließlich auch, die Unterstützung von meinem externen Berater.

5. Was macht Sie besonders stolz bzw. was sind Ihre bisherigen Erfolge?

Stolz macht mich, dass ich bereits über 10 Gärten in kürzester Zeit und nur auf Basis von Weiterempfehlungen umgestalten durfte. Meine Ideen, meine Pläne und die Präsentation des Angebotes haben gefallen. Das war eine wichtige Bestätigung für mich.

6. Gab es Tage, an denen Sie sich nicht sicher waren, wie und ob es weitergehen soll? Wenn ja: wie haben Sie diese Hürden bewältigt?

Klar gab es die. Es ist ja schließlich eine große Entscheidung, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Zur Umsetzung meiner Idee brauchte ich Startkapital. Also stellte sich auch die Frage, nach Finanzierungsmöglichkeiten. Mir hat es geholfen, neben Plan A auch immer noch einen Plan B und C zu haben. Außerdem habe ich zusätzliche Beratung gesucht und dafür Vorgründungsberatung in Anspruch genommen. Wenn es mal nicht weiterging, hatte ich so Ansprechpartner um einen anderen Weg zu suchen.

7. Welche Erfahrungen möchten Sie an andere weitergeben, die jetzt vor der Entscheidung zur Selbstständigkeit stehen?

Erst mal viel Geduld! Auch jetzt denke ich oft, morgen müsste es doch endlich losgehen, alles fertig sein. Am Anfang hatte ich mir für die Umsetzung meiner Idee 6 bis 8 Monate Zeit gegeben. Doch nicht alles lässt sich planen: Geschäftspartner – mit denen ich fest gerechnet hatte – sind plötzlich abgesprungen und ich habe einen kleinen Sohn bekommen. Wichtig war, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und, auch wenn es manchmal viel Kraft kostet, Familie und Selbstständigkeit zu vereinen. Was mir dabei geholfen hat: Ich habe von Anfang an Beratung in Anspruch genommen, Kurse zur Gründungsvorbereitung besucht und mir Meinungen zu meiner Idee eingeholt. Klar läuft man Gefahr, kritisiert zu werden. Das ist aber das Beste, um das Vorhaben weiterzuentwickeln.

8. Was ist Ihre Zukunftsvision bzw. was möchten Sie in den nächsten 5 Jahren erreichen?

In naher Zukunft habe ich vor, weitere Partner einzubinden, Kooperationen  zu schaffen. Vorstellen könnte ich mir beispielsweise, dass ich Bau- und Gartenmärkte mit einbeziehe und so mein Geschäftsmodell erweitere. In den nächsten 5 Jahren möchte ich einen stabilen Umsatz erzielen, Mitarbeiter einstellen und vor allem, genug zufriedene Kunden haben.

Mehr zu dem Gründerteam erfahrt Ihr auf der Dresdner Messe “HAUS 2012″ vom 1.-4. März 2012 in der Halle 5 Stand D 10.

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Die Kommunikation der Marke – Energie der Marke # 6

Die Marke wird Gesprächsstoff

Nachdem wir nun den Charakter und das Aussehen der Marke entwickelt hatten, konzentrierten wir uns auf die Kreation einer Geschichte, welche die Marke treffend veranschaulicht und sie über diese Erzählung im Kundenbewusstsein verankert. Mit dieser Marken-Geschichte zielen wir darauf, dass jedem Menschen, der mit der Marke in Berührung kommt, sofort klar ist, was diese Marke so besonders macht. Damit fördern wir die nach wie vor effektivste Art der Werbung – die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Indem wir eine ebenso einfache wie interessante Geschichte publizieren, machen wir jeden, der sie hört und weiterträgt zum Botschafter unserer Marke. Die Marken-Geschichte für WSB® clean ist „Die High Tech eines Baches.“

Diese Geschichte macht selbst dem Laien sofort deutlich, was WSB® clean einzigartig macht und warum der Wirkmechanismus der Abwasseraufbereitungstechnologie so einfach, so verlässlich und so effizient ist. Die Geschichte basiert auf der altbewährten Naturbeobachtung, aus der sich schon eine Vielzahl neuer Technologien ergab. Im Rahmen der Marken-Geschichte von WSB® clean wird die bionische Entdeckung wie folgt vermittelt:

„In jedem Bach liegen Steine. Auf deren Oberfläche bildet sich ein Biofilm, der mit seiner Glitschigkeit schon so manche Bachüberquerung zu einem feucht

en Vergnügen gemacht hat. Dieser Biofilm verantwortet die Wasserreinigung. Durch ein Gefälle wird sie zusätzlich intensiviert. Deshalb sind Gebirgsbäche so sauber. Es liegen sehr viele Steine im Wasser und das Gefälle ist beachtlich. Genau dieser Wirkmech

anismus wurde auf WSB® clean übertragen. Nur das anstatt der Steine, Wirbelkörper im Anlageninnern sind, auf denen sich dieser Biofilm bildet. Das ist die High Tech eines Baches.“

 

Eine bionische Technologie, die jeder sofort versteht und die er aufgrund der Anschaulichkeit der rutschigen Steine im Bachlauf so schnell nicht vergessen wird.

 

Der Kunde, das unbekannte Wesen

Nun existieren die Grundlagen einer erfolgreichen Marken-Kommunikation. Wir können jetzt dazu übergehen, unsere Zielgruppen anzusprechen. Allerdings stellen sich nun die großen Fragen:

Wer ist unser Kunde überhaupt?

Was erwartet er?

Wie muss die Marke aufgrund dieser Erwartungshaltung auf ihn wirken?

Wir möchten Ihnen einen detaillierten Einblick in die Vielschichtigkeit von Zielgruppen geben, die sich äußerst selten lediglich auf die reine Käuferschaft beschränken. Deshalb geben wir die Analyse relevanter Personenkreise wie gewohnt anhand unseres Praxisbeispiels wieder. Diese Systematik soll Ihnen als Anregung und Inspiration dienen, um darauf aufbauend die für Sie wesentlichen Gruppierungen zu charakterisieren.

Die Abwasseraufbereitungstechnologie WSB® clean wendet sich an sehr unterschiedliche Zielpersonenkreise.

Zuerst ist da der eigentliche Endnutzer der Klärtechnologie. Er wohnt meist im ländlichen Raum, wo er aufgrund der hohen Kosten nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden kann und sich eine eigene Lösung schaffen muss. Eine Lösung wie WSB clean. Dazu wird er durch Behörden aufgefordert. So entsteht ein erzwungener Bedarf, der dazu führt, dass der Nutzer eigentlich nichts mit der Kläranlage zu tun haben möchte. Deshalb erwartet er eine unkomplizierte, unaufwändige und langlebige Lösung mit Komplettservice. WSB® clean muss deshalb vom Endkunden als qualitativer, langlebiger und sympathischer Komplettanbieter gesehen werden.

Auch Gastronomen und Gewerbetreibende sollten WSB® clean nutzen, wenn sie nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden können. Sie erwarten ebenso eine unkomplizierte, unaufwändige und langlebige Lösung mit Komplettservice.

Zusätzlich zum eigentlichen Anlagen-Nutzer gibt es Gruppierungen die wesentlichen Einfluss auf den Verkauf von WSB® clean haben, die sogenannten Absatzmittler. Dies sind beispielsweise Tiefbauunternehmen oder Baustoffhändler. Sie haben wenig Vorwissen, wollen viel am Produkt verdienen und erwarten deshalb ein zuverlässiges System, dass ihnen künftig keine Probleme bereitet. Deshalb muss WSB® clean auch bei ihnen als zuverlässiger, flexibler und kooperativer Komplettanbieter wahrgenommen werden.

Weiterhin gibt es Personenkreise, die aufgrund ihrer Empfehlung eine entscheidende Rolle beim Erfolg der Abwasseraufbereitungstechnologie spielen. Das sind Behörden, Ämter, Planer, Architekten und Ingenieurbüros. Diese Multiplikatoren sind eher desinteressiert, legen Wert auf zertifizierte Produkte und wollen mit wenig Aufwand zu einem guten Produkt kommen. Deshalb muss WSB® clean bei dieser Klientel für Fachkompetenz, langjährige Erfahrung, schnelle und unkomplizierte Lösungen stehen.

Zu guter letzt sind das Umweltaufsichtsamt, die Wasserbehörden und Abwasserzweck-verbände wichtige Empfehlungsgeber für WSB® clean. Andererseits sind es auch die Entscheider für kommunale Kläranlagen. Sie sind eher desinteressiert und suchen nach zertifizierten Produkten, die ihre Vorgaben mit wenig Aufwand erfüllen. Bei diesen Institutionen muss WSB® clean als fachkompetent, schnell, unkompliziert, lösungsorientiert und langjährig erfahren gelten.

 

Die Marke und ihre Familie

Da die Ansprüche an die jeweilige Klärlösung von Kundenkreis zu Kundenkreis immens differieren, gibt es verschiedene, auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmte Konfigurationen von WSB® clean. Um diese Produkte deutlich voneinander abzugrenzen haben wir uns für eine Dachmarkenstrategie entschieden.

Über den einzelnen Produkten steht „WSB® clean“ mit seinen übergreifend gültigen Vorzügen. Unter dieser Dachmarke siedeln sich die einzelnen Produktkonfigurationen an. Dadurch erreichen wir eine effiziente Ausstrahlung der übergeordneten Marke auf die einzelnen Produkte. Mit ihrer Zugehörigkeit zu dieser Marken-Familie vermittelt jede Konfiguration die Stärken, für die auch die Dachmarke steht.

WSB® clean gibt es in folgenden Produkt- Konfigurationen, welche zugleich die unter der Dachmarke angesiedelten Produktmarken manifestieren:

 

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Wie schütze ich eine Marke in anderen Staaten?

Wird ein Markenschutz nicht nur deutschlandweit, sondern darüber hinaus auch international begehrt, so stehen dem Schutzsuchenden drei Möglichkeiten zur Verfügung.

1. nationale Anmeldung

Zunächst ist eine Markenanmeldung bei den jeweiligen Markenämtern in den gewünschten Staaten, also zum Beispiel beim Polnischen Patentamt in Warschau, beim Österreichischen Patentamt in Wien oder beim Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum in Bern möglich. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man über einen Wohnsitz oder eine Niederlassung in dem jeweiligen Land verfügt. Anderenfalls wird ein nationaler Vertreter, in der Regel ein Rechts- oder Patentanwalt, benötigt, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Daneben ergibt sich regelmäßig auch ein sprachliches Problem. Eine nationale Anmeldung in einem anderen auserwählten Staat ist daher grundsätzlich nur empfehlenswert, wenn sich diese Schwierigkeiten nicht stellen bzw. lösen lassen.

2. Die Gemeinschaftsmarke

Die Gemeinschaftsmarke ermöglicht mit einer einzigen Anmeldung einen einheitlichen Schutz für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Zuständig für die Anmeldung und die Eintragung einer Gemeinschaftsmarke sowie sich hieraus ergebende Verfahren, insbesondere Widerspruchsverfahren, ist das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante (Spanien).

Die Markenanmeldung ist direkt beim HABM einzureichen. Hierzu können insgesamt 22 Amtssprachen, also auch Deutsch oder Englisch verwendet werden. Zusätzlich ist eine der 5 Arbeitssprachen (Spanisch, Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch) anzugeben, die sich von der ersten Sprache unterscheiden muss und die in einem etwaigen Widerspruchs- oder Löschungsverfahren verwendet wird. Die Anmeldung und das Verfahren zur Eintragung einer Gemeinschaftsmarke sind im Großen und Ganzen mit den entsprechenden Bedingungen und Abläufen beim DPMA vergleichbar. Ein wesentlicher Unterschied besteht lediglich darin, dass ein etwaiges Widerspruchsverfahren beim HABM vor der Eintragung der Gemeinschaftsmarke durchgeführt wird, während sich diese Möglichkeit für die Inhaber älterer Rechte beim DPMA erst nach der Markeneintragung ergibt.

Ein wesentlicher Vorteil der Gemeinschaftsmarke sind die mit ihr verbundenen geringen Kosten. Diese betragen bei einer elektronischen Anmeldung für nicht mehr als drei Waren- und/oder Dienstleistungsklassen 900,00 € (für den Schutz in derzeit 27 Staaten). Die Schutzdauer der Gemeinschaftsmarke beträgt zunächst 10 Jahre und kann beliebig oft um jeweils weitere 10 Jahre verlängert werden. Wird jedoch die Marke in einem EU-Mitgliedsstaat z.B. nach einem Widerspruch zurückgewiesen, so verfällt die gesamte Gemeinschaftsmarke.

 

3. Internationale Markenregistrierung

Nach dem Madrider Markenabkommen (MMA) und dem Protokoll zum Madrider Markenabkommen (PMMA) ist es schließlich möglich, eine nationale Marke oder eine Gemeinschaftsmarke (jeweils die Basismarke) in ein internationales Register eintragen zu lassen, sofern der gewünschte Staat, in dem der Markenschutz begehrt wird, Vertragspartei wenigstens eines dieser beiden Abkommen ist. Der Kreis der Vertragsparteien vergrößert sich ständig und kann über die Internetadresse der WIPO abgefragt werden.

Der Antrag auf Internationale Registrierung ist über das Deutsche Patent- und Markenamt an die Welthandelsorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) in Genf zu stellen. Dies kann in englischer oder in französischer Sprache geschehen. Zudem bedarf es keines Vertreters in den jeweiligen Staaten oder in der Schweiz. Die für eine internationale Registrierung bei der WIPO anfallenden Gebühren lassen sich nicht pauschalisieren. Es besteht aber die Möglichkeit, diese auf den Internetseiten der WIPO über den dort bereit gehaltenen “Fee Calculator” zu berechnen.

Nach Bearbeitung und Weiterleitung des Antrages an die WIPO prüft diese den Antrag, trägt, sofern alle Voraussetzungen hierfür erfüllt sind, die Marke in das internationale Register ein und veröffentlicht die Registrierung. Die Marke ist sodann in jedem der benannten Mitgliedsstaaten als Schutzgesuch hinterlegt. Diese haben anschließend grundsätzlich innerhalb eines Jahres die Möglichkeit, nach ihren nationalen Gesetzen den Schutz zu verweigern. Wird der Schutz gewährt, hat der Inhaber internationalen Markenregistrierung die gleichen Rechte wie ein nationaler Markeninhaber. Wird in einem der Länder die Marke zurückgewiesen, so bleibt der Markenschutz in den anderen gewählten Ländern bestehen.

Die Schutzdauer der internationalen Markenregistrierung beträgt nach dem MMA 20 Jahre, nach dem PMMA 10 Jahre. Sie kann beliebig oft verlängert werden.

 

Wie Ihr eine nationale Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt anmeldet, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag.

 

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Erfolgreicher Start in die Serienfertigung für dreipuls

RIMA-Schreibtischleuchte (Foto: dreipuls)

Nach einer erfolgreichen Gründungsphase, in der dreipuls bereits den red dot award gewannen und Matthias als kreativster Gründer Ostdeutschlands 2010 ausgezeichnet wurde, startet das Unternehmen nun in die Serienproduktion. Sowohl die Mittelständische Beteilungsgesellschaft Sachsen mbH, als auch das Unternehmernetzwerk e2c3 GmbH & Co. KGaA beteiligen sich an der Serienfertigung der Schreibtischlampe RIMA. Mit Hilfe des frischen Kapitals können dann bereits zum Sommer die ersten Kundenanfragen bedient werden. „ Neben dem Management haben uns insbesondere das Produktdesign und die intuitive Lichtsteuerung überzeugt.“, erläuterten die Kapitalgeber.

Dreipuls hat mit der Entwicklung einzeln ansteuerbarer LEDs neue Wege im Lichtdesign beschritten. Mit Hilfe von vier Ringen können verschiedene Lichtbereiche immer gerade an der Stelle aufgezogen werden, an der Helligkeit benötigt wird. In diesem Produkt vereinen sich Funktionalität und Eleganz, wie sie besser kaum zusammenpassen würden.

Wir beglückwünschen Matthias Pinkert und Karsten Reichel und sind gespannt auf die ersten Exemplare!

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Gründerwoche Dresden – Teamwettbewerb “Nutzen außer Naseputzen” findet Finale auf der KarriereStart

Letzten Freitag fand der Teamwettbewerb der Gründerwoche Dresden, der unter dem Motto “Nutzen außer Naseputzen” stand, sein erfolgreiches Ende auf der Messe KarrierStart.

Im Rahmen der Gründerwoche Deutschland vom 14.11. bis 20.11.2011 veranstalteten wir in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation und dem DRESDNER ZENTRUM FÜR ENTREPRENEURSHIP UND TRANSFER E. V. einen Teamwettbewerb, bei dem die teilnehmenden Teams aus einfachen Papiertaschentüchern einen möglichst hohen Mehrwert generieren sollten. Dieser Mehrwert konnte monetär, sozial, künstlerisch oder ökologisch interpretiert werden, solange im Zentrum der Wertschöpfung Papiertaschentücher standen.

Knapp 600 Teilnehmer in 165 Teams folgten unserem Aufruf am Abend des 14.11.2011 und beteiligten sich am Wettbewerb. Auf der Internetseite mussten 24 Stunden nach Vorstellung des Wettbewerbs alle teilnehmenden Teams ihre Ideen posten. Während der Gründerwoche sollten dann alle Teams mindestens einmal täglich Ihre Aktivitäten online kundtun. Die Internetseite wurde während der Gründerwoche täglich kanpp 5.000 mal aufgerufen. In Summe wurden 1.117 Artikel durch die Teams geschrieben und 2.328 Medien (Fotos, Videos, Audios) hochgeladen.

Im Anschluss an die Gründerwoche wurden die besten 20 Teams ausgewählt und durch eine Jury nach den Kriterien “Kreativität der Idee”, “Umsetzung” und “erzielter Mehrwert” bewertet. Die 7 Top-Teams dieser Bewertungsrunde wurden auf die Messe KarriereStart am 20.01.2012 eingeladen, wo Sie Ihre Projekte an einem selbst entworfenen Messestand und einer Abschlusspräsentation vor einer Jury darstellen und verteidigen mussten. Diese beiden Präsentationen bildeten die letzten beiden Bewertungskriterien.

KarriereStart dresden exists

Zu gewinnen gab es natürlich auch etwas. Dank unserer Sponsoren, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und dem WirtschaftsJournal, konnten die 3 Gewinnerteams € 250, € 150 sowie € 100 und jedes Teammitglied dieser Teams ein Jahresabo des Wirtschaftsjournals gewinnen.

Den ersten Platz erreichte das Team “Future Tissue Group“, das mit speziell gefalteten Ansteckrosen aus Taschentüchern während der Gründerwoche € 190 erwirtschaftete und dieses Geld Unicef zur Verfügung stellte.

Gründerwoche Dresden dresden exists

Gründerwoche Dresden dresden existsGründerwoche Dresden dresden existsAuf dem zweiten Platz folgte das Team “Tissue & Rhythm“, welches zunächst mit Papiertaschentüchern erzeugte Geräusche digitalisierte und diese zu einem Song komponierte. Der dritte Platz ging an das Team “Kleine Ganz Groß!“. Das Team ließ 10 Papiertaschentücher (1 Packung) von einer Gruppe Kindergartenkinder der Evangelischen Kita Dresden-Altstadt, “Centrum Galerie”, bemalen und veräußerte diese Kunstwerke an 10 Unternehmen für jeweils € 10. Die erwirtschafteten € 100 spendeten Sie der Kita.

 

Wir bedanken uns bei allen Teams, unseren Sponsoren und Kooperationspartnern, die zum Erfolg des Teamwettbewerbs “Nutzen außer Naseputzen” beigetragen haben! Bis zur nächsten Gründerwoche im November 2012 mit neuem Motto und neuen Ideen…

Gründerwoche Dresden - dresden exists

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Gründung und Selbstständigkeit – ein Programmüberblick zur KarriereStart 2012

KarriereStart Existenzgründung DresdenDie diesjährige KarriereStart-Messe findet am kommenden Wochenende vom 20.-22.01.2012 in der MESSE DRESDEN statt. Sie ist das größte Informationsforum der Region zu arbeitsmarktrelevanten Themen und bietet Euch an allen drei Tagen eine große Bandbreite an Kompetenzpartnern rund um die Unternehmensgründung und Selbstständigkeit. Speziell in Messehalle 3 finden sich die Ansprechpartner des Bundeswirtschaftsministeriums, der verschiedenen Kammern der Wirtschaftsförderung und verschiedene Gründungs- sowie Finanzierungsexperten.

Eure Fragen zum Thema Ausgründung aus der Wissenschaft, Eure Fragen zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten bspw. zum EXIST-Gründerstipendium könnt Ihr an unserem Informationsstand (Halle 3, Stand L-7) stellen und junge Existenzgründer und deren Geschäftsideen kennenlernen. Wir freuen uns auf Euch!

Hier noch ein kurzer Programmauszug über unsere Aktivitäten auf der KarriereStart:

  • Freitag, 20.01.2012 Vortrag “Gründung aus der Hochschule: Starthilfe, Förderungen, Erfahrungen” mit Dr. Frank Pankotsch. 13:35 Uhr, BMWi-Forum
  • Freitag, 20.01.2012 Abschlussveranstaltung Dresdner Gründerwoche: Prämierung der besten studentischen Teams der TU Dresden, welche unter dem Motto “Nutzen außer Naseputzen” innerhalb der Gründerwoche im November 2011 aufgerufen waren, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen, um den Wert eines Papiertaschentuches zu steigern. Los geht’s 15:00 Uhr in Halle 3.1.
  • Samstag, 21.01.2012 Vortrag “Wie gestalte ich meine Nachfolge richtig? Chancen und Herausforderungen für einen Unternehmensnachfolger” mit Katja Werner und Grit Fischer (Folgerichtig-Netzwerk). 12:45 Uhr; Halle 3.1

Das Fachprogramm zum Thema Existenzgründung und Selbstständigkeit könnt Ihr hier einsehen.

 

 

 

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Gründerportrait #17: ravir – mit visuellen Ideen begeistern

ravir gibt es bereits seit 2001. Als Nebenjob während des Studiums, arbeiteten Dorit Jeßner, Uwe Nadler und Felix Göpfert gemeinsam an Filmprojekten. Aus der gemeinsamen Leidenschaft entstand das eigene Unternehmen. Wir möchten Euch die drei in unserem Gründerportrait vorstellen.

1. Was ist Inhalt Eurer Selbstständigkeit?

Wir produzieren Filme, welche durch multimediale Anwendungen erweitert werden können. Dabei ist unsere Leistung sehr breit gefächert. Neben den klassischen Produkten einer Filmproduktionsfirma, wie die Produktion eines Werbespots oder Imagefilmes, produzieren wir auch nicht-kommerzielle Filme wie Dokumentar- und Kurzfilme.
Ein weiteres Feld, welches sich in den letzten beiden Jahren ergeben hat, sind interaktive Projektionen. Zusammen mit unserer Partnerfirma Lawe-Media bieten wir unseren Kunden interaktive Installationen an, welche je nach Wunsch auf unsere Kunden angepasst sind. Dabei stellen wir die Ideen bis hin zur Umsetzung im Bereich Film und Multimedia.

2. Wie und wann kam die Idee dazu?
Schon während des Studiums 2001 gründeten wir ravir film. Anfangs stellten vor allem Visualisierungen auf Veranstaltungen den Großteil unserer Arbeit dar. Mit Hilfe einer Förderung durch “Jugend für Europa”, bereitete unser erster Dokumentarfilm “My jesteśmy” – ein Film über die Jugend in Görlitz/Zogzelec – den Weg zu filmischen Arbeiten.

3. Wann habt Ihr die Entscheidung zur Gründung getroffen?

Ausgerüstet mit der ersten geliehenen Kamera, drehten wir einen kleinen Mitschnitt über eine Partyreihe eines befreundeten Soundsystems. Auf den Veranstaltungen liefen zur Musik abgemischte Videos, sogenannte Visuals. Wohl ausgelöst von diesen Eindrücken, visualisierten wir seit dem auf den verschiedensten Veranstaltungen. 2002 gründeten wir die Firma ravir film GbR. 2009 beendeten wir zeitgleich das Studium, und entschieden uns im Zuge dessen, ravir film hauptberuflich weiter zu führen.

4. Was waren die drei größten Herausforderungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und wie habt Ihr sie bewältigt?

Eine große Herausforderung für uns war und ist es, den Wert der geleisteten Arbeit und deren Aufwand richtig abzuschätzen und somit den Preis für Kunden zu ermitteln. Da wir künstlerisch tätig sind, fiel es uns vor allem zu Beginn schwer, die für die Ideenfindung und Umsetzung notwendige Zeit richtig abzuschätzen. Und die ist ja schließlich eine wichtige Kalkulationsgrundlage. Mittlerweile haben wir ein gutes Gefühl dafür, welche Vorstellungen unsere Kunden haben und wie viel Zeit wir einplanen müssen.

Schwierig kann es auch sein, Kundenwünsche und Umsetzbarkeit mit einander zu vereinen. Dabei war es für uns wichtig, als Newcomer in der Branche ein eigenes Selbstbewusstsein zu entwickeln, das uns hilft, mit dem Kunden professionell über seine Vorstellungen und deren Realisierbarkeit zu sprechen. Und schließlich arbeiten wir kreativ. Das hat viel mit eigenen Bildern und Vorstellungen zu tun. Diese seinen Kollegen, aber auch dem Kunden treffend zu vermitteln, stellte eine besondere Herausforderung dar. Wir mussten lernen, wie wir den Kunden für unsere Vorschläge sensibilisieren und für neue Wege begeistern. Auch das funktioniert inzwischen sehr gut, war aber ein langer Lernprozess, denn schließlich wollen wir ja unseren Kunden nicht überreden, sondern überzeugen.

Als Team arbeiten wir schon seit dem Studium zusammen, sind privat befreundet. Gerade in der Anfangszeit mussten wir oft länger darüber diskutieren, wer was macht. Wir sind ja eine kleine Firma. Das heißt: Jeder muss alles können. Trotzdem haben wir uns zusammengesetzt, unsere Kompetenzen und Vorlieben ausgetauscht und danach eine Aufgabenverteilung erarbeitet.

5. Was macht Euch besonders stolz bzw. was sind Eure bisherigen Erfolge?

Wir haben uns in relativ kurzer Zeit schnell filmisch weiterentwickelt. Bisher konnten wir auch sehr vielfältige Arbeiten mit tollen Kunden realisieren wobei es uns sehr gefreut hat, dass jeder einzelne unserer Kunden sehr zufrieden mit unser war. Unsere vielfältige Arbeit reicht von Image- und Produktfilmen u.a. für eine große Industriefirma (Ligmatech Automationssysteme), interaktiven Installationen u.a. für eine Softwarefirma (Autodesk), einem Musikvideo für die Band Polarkreis 18, bis hin zu nicht-kommerziellen Projekten wie den Kurzfilm von der Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien geförderten (SLM)  “Mathilde und Karl” (Kurzfilmfest Dresden), die Unterstützung der Filmpreisverleihung des “Sukuma Millenium Award 2011″ (Fair-Trade-Filmpreis) sowie Dokumentationen über die Arbeit zweier Vereine (CRISPund OXFAM; u.a. in Georgien gedreht).
Selbst etwas ins Leben gerufen zu haben und davon zu leben, ist ein tolles Gefühl.

6. Gab es Tage, an denen Ihr Euch nicht sicher wart, wie und ob es weitergehen soll? Wenn ja: wie habt Ihr diese Hürden bewältigt?

Wir hatten bisher Glück. Es gab keine solcher Tage. Wenn keine Projekte in Sicht waren, war unsere wichtigste Aufgabe die Akquise.

7. Welche Erfahrungen möchtet Ihr an andere weitergeben, die jetzt vor der Entscheidung zur Selbstständigkeit stehen?

Solange man hinter den Ideen seiner Arbeit steht und leidenschaftlich dafür arbeitet, hilft dies auch mal über schwerere Zeiten hinweg. Motivation ist in der Startphase besonders wichtig. Klar kommen auch schwierigere Tage. Dann halten wir uns vor Augen, dass wir frei arbeiten können, unserer eigenen Vorstellungen umsetzen können ohne dass uns jemand vorschreibt, wie wir etwas machen müssen. Unsere Arbeit macht uns richtig Spaß. Wir hatten Lust darauf, kreativ zu arbeiten. Daher konnten wir gut finanzielle Durststrecken überstehen. Ein wichtiger Punkt dabei ist für uns, dass wir Projekte machen können, die wir uns selbst aussuchen, auf die wir Lust haben.

8. Was ist Eure Zukunftsvision bzw. was möchtet Ihr in den nächsten 5 Jahren erreichen?

Wir wollen den Unternehmensschwerpunkt unserer Firma von der reinen Produktionsarbeit noch ein wenig mehr in Richtung Agenturarbeit ausbauen. Des Weiteren wollen wir verstärkt den Dokumentarfilmbereich bedienen. Dieses Jahr beginnen wir beispielsweise mit einem Dokumentar-/Kurzfilm-Projekt zum Thema Wahrnehmung des Klimawandels, welches zu Teilen in Bolivien produziert wird.
Einige Fotos zu unserer Reise sind auf unserer Facebook-Seite zu sehen. Wer Lust hat, kann uns bis April gerne bei diesem Projekt über startnexxt unterstützen. Bisher suchen wir noch Sponsoren, die uns helfen, dieses Projekt zu finalisieren.

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Gründertreff “Sozialversicherung und Selbstständigkeit”

Ihr kauft euch ein neues Auto und schließt zur Haftpflichtversicherung weder Teil- noch Vollkaskoversicherung ab. Unvorstellbar? Für die meisten von uns sicherlich. Was ist der Grund für die Versicherung? Der finanzielle Schaden im Fall eines selbstverschuldeten Unfalls oder bei Vandalismus ist oft sehr hoch.

Beim eigenen Auto gibt es also keine Diskussion. Doch wie sieht dagegen die Absicherung der eigenen Person aus? Wie ist die eigene Arbeitskraft bei Unfall oder Krankheit abgesichert? Wer kommt für die eigenen „Werkstattkosten“ auf? Oft, so die Erfahrung, ist das eigene Auto besser versichert als man selbst.

Der Vorteil der Selbstständigkeit im Sinne der Sozialversicherungen besteht darin, dass grundsätzlich zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Lösung gewählt werden kann. Doch wie so oft, bietet auch dieser Sachverhalt Fallsstricke, die zu immensen Zahlungsforderungen führen können. Unter bestimmten Bedingungen besteht ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis, obwohl Ihr der Meinung seid selbstständig zu sein. Oder Ihr seid weiterhin sozialversicherungspflichtig, obwohl Ihr auf eigenen Beinen steht. Ein klärendes Vorabgespräch, z.B. beim gesetzlichen Rentenversicherungsträger und/oder der Überprüfung des Status bei der Clearingstelle schafft diesbezüglich Sicherheit. (Infos unter Deutsche Rentenversicherung, abgerufen am 04.01.2012)

Ist dieser Punkt geklärt und Ihr seht euch auch gegenüber des Rentenversicherungsträgers in Eurer Selbstständigkeit bestätigt, dann geht es an die Wahl der konkreten Versicherungen. Die Säulen der Absicherung sind die Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung (gesetzlich und/oder privat absicherbar) und darüber hinaus Berufsunfähigkeitsversicherung (sollte privat abgesichert werden). Leider sind die Säulen der Sozialversicherung und deren private Pendants nur ungleich schwerer zu überblicken als eine Kfz-Versicherung. Eine klare Empfehlung ist an dieser Stelle aber doch auszusprechen: Es gibt keine unwichtige oder weniger wichtige Säule der Absicherung. Es sollten alle Säulen abgesichert werden. Klar kostet Absicherung Geld, welches zumeist in der (Vor-)Gründungsphase fehlt. Ihr müsst Euch aber darüber im Klaren sein, welches Risiko Ihr damit eingeht. Ein Krankenhausaufenthalt aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit kann leider jeden jederzeit treffen. Dass medizinische Leistungen schnell sehr teuer werden können, muss an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.

Grundsätzlich sind gesetzliche und private Absicherung zu unterscheiden. Die Leistungen der gesetzlichen Absicherung sind i.d.R. vorgegeben und vom Gesetzgeber jederzeit veränderlich (siehe diverse Reformen im Gesundheitswesen). Der Beitragssatz ist einheitlich und abhängig vom Verdienst. Bei der privaten Absicherung werden individuelle Verträge zu persönlich abhängigen (Alter, Vorerkrankungen…) Prämien abgeschlossen. Des Weiteren gilt für die Tarife der privaten Versicherungen, je eher man anfängt und je gesünder man ist, umso günstiger sind die Beiträge. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherer ist im Rahmen der privaten Absicherung sehr empfehlenswert, da sich, im Gegensatz zu den gesetzlichen Gegenstücken, sehr große unterschiede bei den Tarifen und Leistungen ergeben.

Bei der Wahl der richtigen Ausgestaltung der Versicherung sollten auf unabhängige Berater oder Berater Eures Vertrauens aufgesucht werden. Einen Termin beim Steuerberater, insbesondere beim Thema Altersvorsorge, ist sinnvoll.

Zusammenfassung:

  1. Klärung Status Selbstständigkeit vs. abhängige Beschäftigung
  2. Was soll abgesichert werden (Empfehlung möglichst alle Säulen)
  3. Beratung durch sachverständige Vertrauensperson oder unabhängige Institution (inkl. Steuerberater)
  4. Vertragsabschluss
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Unser Jahr 2011…

Das Jahr nähert sich dem Ende und in der vorweihnachtlichen Stimmung schauen wir gerne auf ein weiteres Jahr dresden|exists zurück. Mittlerweile sind wir seit mehr als 10 Jahren in Dresden für die Unterstützung von Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft aktiv. Wir freuen uns immer wieder, wenn anfängliche Ideen weiter Gestalt annehmen und schließlich zur Unternehmensgründung reifen.

Hier ein kleiner Ausschnitt “dresden|exists 2011″ in Bildern:

Einmal Unternehmer sein: Wir beglückwünschten das Team "DigiProf" zum Sieg des 5-Euro-Business Wettbewerbs 2010/11 und 250 Euro Preisgeld. Beim Wettbewerb konnte mit nur 5 Euro 6 Wochen lang die eigene Idee am Markt getestet werden.

Einmal Unternehmer sein: Wir beglückwünschten das Team "DigiProf" zum Sieg des 5-Euro-Business Wettbewerbs 2010/11 (links). Bei der Abschlussveranstaltung der Dresdner Gründerwoche wurden die Teams prämiert, die den größten monetären, sozialen oder künstlerischen Mehrwert in nur einer Woche mit Hilfe eines eddings gestiftet hatten.

 

Die sächsischen Gründungsinitiativen laden gemeinsam zur winterlichen Spring School ins Erzgebirge

Die sächsischen Gründungsinitiativen luden gemeinsam zur winterlichen Spring School ins Erzgebirge. Frank Peter Rötsch, einer der erfolgreichsten deutschen Biathleten, zeigte den jungen Unternehmern, wie sich Konzepte des Spitzensports auf ihre Vorhaben anwenden lassen.

 

Die "großen" Unternehmen Sennheiser und edding berichteten ihre Unternehmensstory bei unseren Gründerfoyers

Die "großen" Unternehmer von Sennheiser (links) und edding berichteten ihre Unternehmensstory bei unseren Gründerfoyers Mai und November. Neben den "Großen" konnten die Besucher auch viele unserer jungen Unternehmen kennen lernen oder sich mit Gründungexperten zu ihren Vorhaben austauschen.

 

dresden exists SoccerCup und Bürogolfturnier des Dresdner Nachfolgenetzwerkes folgerichtig

Gründungsvorhaben aktiv anschieben, war das Ziel unseres 3. dresden|exists SoccerCups und des Bürogolfturniers des Dresdner Nachfolgenetzwerkes FOLGERICHTIG. Der SoccerCup stand für den etwas anderen wissenschaftlichen Austausch der Dresdner Forschungseinrichtungen. Beim Bürogolfen lernten sich potentielle Unternehmensübergeber und Nachfolger kennen.

 

dresden exists Team

Hüttenflair, Murmeltiere und einmal auf 3001 m stehen... Ein neues Semester startete mit neuen Ideen. Um diese frischen Ansätze für unsere Informationsveranstaltungen, Beratungen oder Workshops zu entwickeln, hatten wir im August den Blick von oben ins Stubaital gewählt.

dresden exists beim sächsischen Innovationsgipfel

Der erste sächsische Innovationsgipfel im Oktober hebt die Bedeutung innovativer Start-ups und Unternehmen für Sachsens Zukunft hervor. Im Bild diskutieren die sächsischen Gründungsinitiativen mit Wirtschaftsminister Sven Morlok.

Was haben "Technischer Vertrieb" und "Das Scheitern als Gründer" gemeinsam? Bei unseren monatlichen Gründertreffs berichten andere Gründerteams über Ihre Erfahrungen, Ihr könnt Euch austauschen, Geschäftskontakte knüpfen und gemeinsame Vorhaben anschieben.

 

dresden exists-Team

Wir freuen uns auf 2012, auf die Gründungsideen, die uns dann erwarten, auf schöne Veranstaltungen und gemeinsame Projekte. Ein Dank geht an dieser Stelle auch allen Unterstützern und Partnern, die unsere Vorhaben und Ziele mit tragen. Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie und einen guten Start ins neue Jahr...wünscht das ganze dresden|exists-Team!

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