Ein Blick in die StartupCubes: AESTHEL im Porträt

In den letzten Monaten war die Tür des Containers mit der Nummer 6 oft geöffnet und viele neugierige Besucher haben ihren Blick ins Innere geworfen. Im Container arbeitet das Team von AESTHEL an der Entwicklung eines innovativen Antriebs für Rollstühle. Daher beherbergt der Container neben den TU-Studenten der Elektrotechnik und des Maschinenbaus jede Menge Entwicklungszubehör. Alle Pläne landen direkt auf der Wand und sind durch den schmalen Container sehr gut vom Arbeitsplatz sichtbar. Die fertig hergestellten Bauteile werden im Eingangsbereich, direkt gegenüber der kleinen Küche gelagert. Trotz Minimalismus bietet der Container ausreichend Platz sowohl für das technische als auch für das betriebswirtschaftliche Wachstum und ist somit die perfekte Plattform zum Durchstarten.

Durchstarten, das war das Ziel von Alexey Antsipkin als er im Oktober 2017 eine Idee entwickelte, um die Mobilität von Rollstuhlfahrern zu verbessern. Inspiriert durch die Alltagshürden eines guten Freundes, entwickelte Alexey die Idee von universellen, leicht abnehmbaren Hinterrädern für Rollstühle. Der Clou: die Räder sind mit Sensoren und einer selbstausgleichenden, motorischen Unterstützung ausgestattet, sodass der Rollstuhlfahrer in einer Art Balanciermodus Barrieren ohne Muskelkraft überwinden kann. Mit dieser Technik, sollte Alexeys Freund Bordsteinkanten und sogar Treppenstufen ohne weiteres meistern können – so sind es doch genau die Hindernisse, deren Überwindung bisher ohne Hilfe unmöglich schienen.

Aesthel

Das Team von Aesthel (v.l.n.r.): Alexey Antsipkin, Patrick Burkhardt und Leon Eisenmann (Foto: Alexey Antsipkin)

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Gründen in der Medizin – Wie geht das?

Gründen ist immer eine große Aufgabe, erst recht, wenn man eine Geschäftsidee aus den Lebenswissenschaften oder der Medizin – einem Gebiet mit hohen regulatorischen Hürden – verwirklichen möchte. Wie es geht, lernt man am besten von Vorbildern. Im Rahmen des Life Tech Lab 01/2019 veranstalteten wir deshalb am 29. Januar 2019 unseren Founders‘ Corner. Menschen, die den Weg einer Ausgründung aus der Wissenschaft erfolgreich gemeistert haben, sprechen hier über ihre persönlichen Erfahrungen, Motivationen und Herausforderungen. Getroffen haben wir uns dafür im Coworking Space Impact Hub.

Vorbild: Martina Schmitz von der Krebsdiagnostikfirma oncgnostics

Eingeladen war die inspirierende Biochemikerin Dr. Martina Schmitz, Gründerin der Firma oncgnostics GmbH. Ein besonderer Glücksfall, denn Frauen als Vorbilder sind in der Life-Science-Gründerszene rar.  Darum hier ein kleines Resümee für alle, die nicht dabei sein konnten.

Als Doktorandin in der Gynäkologischen Molekularbiologie der Universitäts-Frauenklinik Jena hätte Martina Schmitz vor einigen Jahren selbst noch perfekt in das Publikum der Veranstaltung gepasst. Sie gründete zusammen mit drei Kollegen im Jahr 2012 das Unternehmen oncgnostics, das mit seinem Produkt GynTect®, die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs revolutioniert.

Founders' Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz

Founders‘ Corner mit oncgnostics-Gründerin Dr. Martina Schmitz (Foto: dresden|exists)

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Förderung: Mikrodarlehen für Existenzgründer

Förderprogramme für innovative und technologierorientierte Gründungen haben wir schon häufiger vorgestellt (InnoStartBonus, EXIST-Programme, Technologiegründerstipendium). Doch was ist mit allen, die ein kleines Unternehmen gründen oder als Freiberufler starten wollen? Hier bietet sich das Microdarlehen als Förderangebot des Freistaates Sachsen an.

Wer kann das Microdarlehen nutzen? Existenzgründer oder junge Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) können das Mikrodarlehen bis fünf Jahre nach Geschäftsaufnahme beantragen. Finanziert werden betrieblich bedingte Investionen und Betriebsmittel von bis zu 20.000 Euro. Die Vorteile: Die Konditionen des Förderkredits sind besonders günstig. Es werden keine Sicherheiten verlangt und der Zins ist aktuell niedrig. Die Rückzahlung des Darlehens beginnt erst ein Jahr nach der Auszahlung. So bleibt das wirtschaftliche Risiko überschaubar.

Alle Infos zum Microdarlehen findet ihr auf der Webseite www.mikrodarlehen.sachsen.de. Hier bekommt ihr einen schnellen Überblick, ob das Mikrodarlehen für die Finanzierung passen könnte, wie und wo es zu beantragen ist. Rund 140 Darlehen wurden allein 2018 ausgereicht. Die Bandbreite der finanzierten Projekte ist groß. Cafés, Läden, Ingenieurbüros, Medienunternehmen und Handwerksbetriebe sind entstanden. Unterstützt wird diese Programm aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

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InnoStartBonus – vielversprechendes neues Förderformat im Freistaat

Bereits seit einigen Wochen rumorte es in der sächsischen Gründerszene, denn ein neues Förderinstrument für innovative Gründungen in Sachsen befindet sich auf dem Weg. Nun ist es soweit: Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird für das neue Programm InnoStartBonus am 20. März 2019 den offiziellen Startschuss geben. Ein Jahr 1.000 Euro monatlich für innovative Gründungen in Sachsen.

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Hier entstehen die Startups von morgen – Bewirb Dich für Deinen StartupCube!

Startup Cubes

Prof. Gerhard Rödel, Prorektor für Forschung der TU Dresden, übergibt die neugestalteten StartupCubes. (Foto: dresden|exists)

Der eine oder andere hat es vielleicht schon gesehen. Seit Anfang Januar haben die StartupCubes am Hörsaalzentrum und vor den Biologischen Instituten einen „neuen Anstrich“. Bereits seit Ende 2017 arbeiten in den ehemaligen Baucontainern Gründer. Nun steht drauf, was auch drin ist: innovative Geschäftsideen aus der TU Dresden.

„Für ein gründungsfreundliches Umfeld an der TU Dresden ist es wichtig, die richtige Infrastruktur zu schaffen. Dazu gehört neben Beratungsangeboten auch Raum für innovative Ideen. Die neugestalteten StartupCubes machen diese Angebote nun für alle Interessenten und Besucher noch besser sichtbar“, erklärt Professor Gerhard Rödel, Prorektor der TU Dresden.

Auch Dr. Frank Pankotsch, Leiter von dresden|exists, freut sich über mehr Sichtbarkeit am Campus: „ Für alle, die einen Raum suchen, um einen Prototyp zu bauen, in Ruhe zu programmieren oder am Geschäftsmodell zu arbeiten, sind die StartupCubes genau der richtige Ort!“

Neben einem kostenfreien Arbeitsplatz finden Gründer und Gründerinnen hier auch die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Nur eine Tür entfernt arbeiten beispielsweise das Team von Purapep an einem Nahrungsergänzungsmittel für Heimtiere, Dronetecture an einer neuartigen Drohne und aesthel an einem innovativen Antrieb für Rollstühle.

Du hast auch eine Geschäftsidee mit Potenzial? Bis zum 28. Februar 2019 können sich Studierende und Mitarbeiter für einen der sechs StartubCubes  bewerben. Schickt hierfür lediglich eine kurze Beschreibung eurer Geschäftsidee per E-Mail an Marco Rösler.

Wir sind schon gespant auf eure Ideen!

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Dungeon of Dragons Pitch Day bei „Software as a Business“

Am Montag, den 28. Januar fand als fulminanter Abschluss der Vorlesung “Software as a Business” am Institut für Software-und Multimediatechnik der TU Dresden der lang ersehnte “Dungeon of Dragons” Pitch Day statt.

Drei studentische Gruppen haben über Monate hin grandiose Teamarbeit geleistet und während des Wintersemesters im Rahmen der Vorlesung, die von Professor Aßmann in Zusammenarbeit mit dresden|exists gehalten wird, kreative und innovative Geschäftsideen entwickelt. Das Ziel der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Internet of Things war der Pitch vor einer Handvoll Investoren und ExpertInnen – darunter Nico Wäsche (German Media Pool GmbH, Founder), Frank Schwarz (GWT), Frederik Lindner (Seedmatch), Yvonne Horn und Frank Pankotsch (dresden|exists) und Ulf Heinemann (Robotron, Geschäftsführer).

 

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Weihnachtliche Produkte und kreative Geschäftsideen – Das war die Gründerwoche 2018

Am Montag, den 21.01.2019 fand im vollen Audimax des Hörsaalzentrums der TU Dresden die Abschlussveranstaltung der Gründerwoche 2018 statt. 154 Teams hatten unter dem Motto „NetzWERKE schaffen“ ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und spannende Produktideen entwickelt. Zehn Finalisten traten nun noch einmal zum Pitch an, drei von ihnen konnten sich am Ende über eine Auszeichnung und Preisgelder von insgesamt 500 Euro freuen.

 Die Top Ten der Gründerwoche Dresden.

Die Top Ten der Gründerwoche Dresden.

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Wir spulen mal kurz zurück ⏮ – Unser Jahr 2018

Habt ihr auch das Gefühl, dass die Tage vor dem Jahresende nur so verrinnen? Dieses Projekt will noch angestoßen, jenes noch schnell abgeschlossen werden und Zeit zum Durchatmen verschieben wir auf morgen. Ein guter Grund jetzt kurz die PAUSE-Taste zu drücken und ein wenig in den Highlights des letzten Jahres zu stöbern. Für uns ist es immer eine schöne Gelegenheit, zu sehen, was wir alles erlebt haben und uns noch einmal über die Erfolge unserer GründerInnen zu freuen.

Doch bevor wir in Erinnerungen schwelgen, wollen wir DANKE sagen. Danke für viele innovative Ideen, bei denen auch wir immer etwas Neues lernen, für euer Vertrauen und für die Unterstützung unserer oft schon langjährigen Partner! Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung 2019!

… und bei Gelegenheit werden wir auch etwas feiern. Seid gespannt, denn zum 20. Jubiläum von dresden|exists haben wir uns einiges für euch überlegt. Bis dahin wünschen wir euch erholsame Feiertage, Zeit für Inspiration und einen guten Start ins neue Jahr! Weiterlesen

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HTGF und TGFS investieren in TU Dresden Spin-off denovoMATRIX

denovoMATRIX entwickelt und produziert biomimetische Beschichtungen für die Kultivierung menschlicher Stammzellen. Mit ihrer Technologie ist das Team in der Lage die Prozesse der Zellkultur zu revolutionieren. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) beteiligt sich gemeinsam mit dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) an der Seed-Finanzierung, um die Einführung von denovoMATRIX-Produkten in den Markt zu beschleunigen.

Das Gründerteam, das u.a. als Sieger beim Innovationspreis Mitteldeutschland 2018 im Cluster Life Science hervorgegangen ist, will nun die gesamte Aufmerksamkeit auf die Einführung der neuen Produktlinie myMATRIX richten. Diese ermöglicht es Zellkulturprozesse unter Verwendung definierter, serumfreier Bedingungen zu optimieren. Die erste Produktlinie des Startups – die screenMATRIX – ist bereits zum Kauf über die Website des Unternehmens verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem Wissenschaftler selbst die idealen Bedingungen speziell für ihre Zellkultur identifizieren können.

Im August 2018 wurde die denovoMATRIX GmbH als Spin-off der TU Dresden gegründet. Im Rahmen des Programms EXIST Forschungstransfer konnten die Gründer die Technologie in den Laboren des B CUBE Center for Molecular Bioengineering bis zur Marktreife entwickeln.

denovoMATRIX Team (v.li): Dejan Husman, Dr. Steffen Lück, Dr. Kristina Thamm, Stefanie Hamann, Christian Woiwod, Dr. Richard Wetzel

denovoMATRIX Team (v.li): Dejan Husman, Dr. Steffen Lück, Dr. Kristina Thamm, Stefanie Hamann, Christian Woiwod, Dr. Richard Wetzel (Foto: Alex Hanicke)

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EXIST Lounge am 16.11.2018: Wie komme ich zum passenden Investor?

In der letzten EXIST-Lounge haben wir uns einer spannenden und oft brisanten Phase für Startups gewidmet: der Investorensuche. Finanzierung ist für viele Startups eines der herausforderndsten Themen – also holten wir diesmal Ratschläge von Gründern ein, die bereits erfolgreich Geld eingesammelt haben. Viele High-Tech Startups können im Anschluss an staatliche Förderungen den Kapitalbedarf nicht allein durch Bootstrapping und Eigenmittel bewältigen, sondern sind auf Early-Stage-Investment von außerhalb angewiesen, um beispielsweise Produktentwicklung, Produktion und Marketing aufzubauen.

Neben der sehr ernst gemeinten Aussage, dass es immer auch „ein bisschen Glück“ braucht, hatten unsere Gründer viele hilfreiche Tipps parat:

Der Besuch von Veranstaltungen und Events für den Ausbau des persönlichen Netzwerks wurde besonders ans Herz gelegt: in der frühen Phase sollte man „einfach alles mitnehmen, üben, pitchen, netzwerken, Feedback einholen und Kontakte knüpfen“. Dazu zählen Konferenzen, Messen, Meetups, Startup Camps, Workshops, Weekends und vieles mehr. Etwas später als routiniertes Startup können und müssen die Events dann nach Relevanz gefiltert werden. Besonders die Teilnahme an den von dresden|exists und saxeed angebotenen Investorentagen wurde von allen Referenten als äußerst sinnvoll erachtet und wärmstens empfohlen. Weiterlesen

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