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Start­fi­nan­zierung: Mit dem EXIST-Grün­dersti­pendium zum eigenen Unternehmen

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Fragen zur Finan­zierung? dresden|exists berät Dich!

Gerade die Start­phase ist für viele Grün­dungs­teams schwierig, denn zwi­schen der Idee und dem ersten ver­kauften Produkt vergeht eine ganze Weile. Busi­nessplan ent­wi­ckeln, das Büro ein­richten,  sich wei­ter­bilden, Netzwerk auf­bauen und Kunden gewinnen steht dann auf dem Plan. Doch über all dem schwebt die Frage: Wie finan­ziere ich in dieser Zeit meinen Lebens­un­terhalt oder auch die tech­nische Ausstattung?

Eine gute Mög­lichkeit zur Start­fi­nan­zierung ist das EXIST-Grün­dersti­pendium. Das Bun­des­mi­nis­terium für Wirt­schaft und Tech­no­logie (BMWi) unter­stützt ange­hende Gründer mit bis zu 100.000 Euro und bietet die Mög­lichkeit sich voll auf die Wei­ter­ent­wicklung der Idee und die Erstellung des Busi­ness­plans zu kon­zen­trieren. So kann der erfolg­reiche Start des Unter­nehmens gut geplant werden und die ange­henden Gründer sind nicht sofort gezwungen zur Kos­ten­de­ckung mit einem unfer­tigen Produkt an den Markt zu gehen.

 

 

Das Wich­tigste zum Grün­dersti­pendium im Überblick:

 

Wer kann ein EXIST-Grün­dersti­pendium erhalten? 

  • Stu­die­rende
  • Absol­venten einer Hoch­schule (national oder inter­na­tional) innerhalb fünf Jahre nach Abschluss
  • (wiss.) Mit­ar­beiter der Dres­dener Hoch­schulen bis fünf Jahre nach dem Aus­scheiden aus dem Angestelltenverhältnis

Welche Bedin­gungen müssen erfüllt sein?

Die Grün­dungsidee muss auf wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nissen beruhen bzw. einen Hoch­schul­bezug haben. Das heißt idea­ler­weise ent­stammt die Idee einer schrift­liche Arbeit an der Hoch­schule. Das kann eine For­schungs­arbeit oder Dis­ser­tation aber auch ein Beleg- oder eine Semi­nar­arbeit sein. Der ange­hende Sti­pendiat benötigt außerdem einen Mentor (Pro­fessor), der der Idee auf­ge­schlossen gegen­über­steht und das Team unter­stützt. Wichtig ist außerdem, dass Du noch nicht gegründet hast.

 

Was ist das Ziel der Förderung?

  • Erstellung eines voll­stän­digen Businessplans
  • Wei­ter­ent­wicklung des Produktes/der Dienstleistung

Was wird gefördert?

Bis zu einem Jahr werden für drei Gründer die Lebens­hal­tungs­kosten abge­si­chert. Die Höhe des Sti­pen­diums richtet sich nach dem Status der Person: Stu­die­rende erhalten 800 EUR, Absolventen/innen 2.000 EUR und Promovenden/innen 2.500 EUR monatlich. Darüber hinaus gibt eine Anschub­fi­nan­zierung von bis zu 17.000 EUR Budget für Sach­mittel und ein Budget für Coa­chings in Höhe von 5.000 EUR.

 

Wie läuft die Bean­tragung ab?

Gemeinsam mit den Mit­ar­beitern von dresden|exists wird zunächst die För­der­fä­higkeit der Idee besprochen. Sind die Aus­sichten auf ein Sti­pendium gut, dann unter­stützen wir Dich gern bei der Antrag­stellung. Zen­traler Punkt dieses Antrags ist eine Ideen­skizze von etwa 20 Seiten, aus der der Nutzen und das Allein­stel­lungs­merkmal des Produktes/der Dienst­leistung, wie „neu“ die Idee ist, der Markt und der Wett­bewerb und die Qua­li­fi­kation des Teams her­vor­gehen müssen.

 

Wie viel Zeit musst Du einplanen?

Du solltest min­destens 6 Monate ein­planen. Unsere Erfah­rungen haben gezeigt, dass im Schnitt drei Monate ver­gehen, bis die Ideen­skizze abga­bereif ist. Nach der Ein­rei­chung kann es noch einmal bis zu vier Monate dauern bis das die Ent­scheidung steht und das erste Geld fließt. Doch wenn man betrachtet, was man bekommen kann, ist dieser Zeit­aufwand durchaus lohnenswert.

 

Inter­es­siert? Wenn auch Du mit För­derung vom Studium zum eigenen Business möchtest, dann nimm bis zum 31. Juli 2013 an unserem Wett­bewerb teil. Hier machen wir einen ersten Check und es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen!

 

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