Unsere vergangenen Gründerfoyers...

Mit etwa 500 Besuchern ist das Gründerfoyer die größte gründungsbezogene Veranstaltung in der Region Dresden. Hier präsentieren sich zweimal im Jahr erfolgreiche deutsche Unternehmer, die Dresdner Gründerszene und die regionalen Gründungsunterstützer. Unter dem Motto "Von den Großen lernen" geben gestandene Unternehmer einen Einblick in ihren Lebensweg und bieten Studierenden, Forschern und Professoren der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen Inspiration für ihre eigenen Ideen. Die Gründungsmesse bietet zudem eine Plattform, um sich zu informieren und mit Jungunternehmern und Netzwerkpartern auszutauschen.

#46: André Schwämmlein - die FlixBus-Geschichte von A bis Bus

„Wer ist denn schon mal mit dem FlixBus gefahren?“, etwa 80% der rund 500 Teilnehmer des 46. Gründerfoyers (29.06.2017) heben die Hand, FlixBus Mitgründer André Schwämmlein schmunzelt: „Ja, das habe ich mir schon gedacht. Es ist immer ein tolles Gefühl, diese Frage in einem Hörsaal voller Studenten zu stellen“. Ein gelungener Start in den Vortrag von André Schwämmlein. Authentisch, mitreißend und mit einem Quäntchen Selbstironie ließ er die Zuhörer ein Stück auf der Erfolgsspur um den grünen Bus mitfahren.

Die besten Ideen entstehen bei einem Bier unter Freunden. 2009 saßen André Schwämmlein und seine Mitgründer Jochen Engert und Daniel Krauss in einer Münchner Bar, als der Gedanke aufkam, gemeinsam ein Busunternehmen zu gründen. Eine Gesetzesänderung zum Bahnmonopol machte es möglich. Branchenfremd, aber mit den richtigen Argumenten brachten sie den FlixBus zum Rollen und gestalten seitdem den Verkehr mit Europas größtem Fernbusnetz maßgeblich mit. Sie gingen als fünftes Fernbusunternehmen an den Markt, waren die Kleinsten und hatten am wenigsten Kapital. Nicht besonders aussichtsreich? Doch die Drei glaubten an ihre Idee. Das sei das Wichtigste, betont André immer wieder mit Nachdruck. Sie hatten eine Vision, wussten, wo es hingehen soll. Heute sind aus fünf Mitarbeitern 1.000 geworden und mehr als 35 Millionen Kunden.

Weiter Eindrücke des Abends gibt es auf flickr und in unserem Blog.

#45: Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsmitglied und Gründer der quirin bank AG

Mit der Gründung des Online-Discount-Broker Consors und den neuen Online-Technologien wurde der damalige BWL-Student Karl Matthäus Schmidt zum Pionier in der Finanzbranche. Der Börsengang brachte zwar viel Stress mit sich, doch das war es wert. Seine Idee vor Investoren in den verschiedensten Ländern zu pitchen, war für den jungen Gründer eine einzigartige Erfahrung, an die er gern zurückdenkt. Die damalige Wirtschaftskrise ließ jedoch die Umsätze von consors einbrechen und zwang den Unternehmer, Mitarbeiter zu entlassen und seine Bank zu verkaufen. Schmidt gründete die neue quirin bank AG, mit der er bis heute immer wieder Erfolge verzeichnen kann. Inzwischen hat er das Geschäftsmodell erweitert: das Konzept der neuen Tochter quirion gleicht einem digitalen Anlageberater. Der Bankier geht dabei mit dem Trend der Technik. In einigen Jahren werden etwa 30 Prozent des Beratungsmarktes rein digital sein. Damit sollen vermehrt auch junge Leute oder Startups angesprochen werden.

Im Laufe der Jahre machte Schmidt alles durch, was man als Unternehmer erleben kann – von der Gründung bis zum Börsengang, aber auch den Verlust eines Geschäftes. Über diese Erfahrungen sprach er beim 45. Gründerfoyer. Impressionen des Abends gibt es auf flickr, in unserem Video und im Blog.

#44: Dr. Juliane Kronen, Gründerin der innatura gGmbH

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Anruf: Du machst doch Projekte im sozialen Bereich. Ich hätte 200.000 Flaschen Shampoo, die falsch etikettiert sind. Die könnt ihr unter zwei Bedingungen gespendet haben: Die Ware muss in 24 Stunden abgeholt sein und sie darf nicht auf dem Schwarzmarkt auftauchen! Was macht man in so einer Situation? Ganz klar, man versucht Empfänger zu finden – aber wer hat auf die Schnelle die Kapazitäten für 200.000 Shampoo-Flaschen? Niemand! In diesem Fall bedeutete es, dass die Ware entsorgt wurde. Für die Unternehmensberaterin Dr. Juliane Kronen war es der Anlass 2011 innatura zu starten.

Nach dem Ansatz „Spenden statt wegwerfen“ bildet ihr Unternehmen die Brücke zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen. Über eine Onlineplattform vermittelt innatura bedarfsgerecht fabrikneue Sachspenden für soziale Zwecke – von Wasch- und Reinigungsmitteln bis hin zu Haushalts- und Spielwaren. Auf dem 44. Gründerfoyer berichtete Dr. Juliane Kronen mit viel Energie, Witz und harten Fakten, welche Herausforderungen sie bei der Gründung ihres Sozialunternehmens meistern musste. Trotz turbulentem Start mit kurzfristigem Wechsel der Referentin waren fast 300 Gründer und Gründungsinteressierte im Hörsaalzentrum der TU Dresden zusammengekommen, um von der innatura-Gründerin zu lernen.

Einen Eindruck des Gründerfoyers bekommen Sie im Flickr-Fotoalbum oder in unserem Rückblick im Blog.

#43: Gabriele Fischer, Gründerin und Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins brand eins

1998, die New Economy boomt und Gabriele Fischer, damals noch Stellvertretende Chefredakteurin des Manager Magazins, entwickelt ein neuartiges Magazinkonzept. Doch die ersten Versuche das Magazin „Econy“ herauszubringen scheitern. Fischer und ihr Team halten an der Idee fest. 1999 erscheint die erste Ausgabe der „brand eins“. Abseits von Börsenmeldungen und Quartalsberichten begeistert das Magazin mit einem neuen Blick auf die Wirtschaft eine neue Leserschaft und gewinnt zahlreiche Auszeichnungen für Textqualität und Layout. Auch als der Zeitschriftenmarkt mit dem Anzeigenrückgang und der Digitalisierung kämpft, bleibt die brand eins ihrem Qualitätsanspruch treu. Mit Erfolg. Mit einer verkauften Auflage von fast 100.000 Exemplaren hat sie einen festen Platz im Zeitschriftenregal.

Auf dem 43. Gründerfoyer, am 3. Juni 2015 gab Gabriele Fischer einen Einblick in die spannende Gründungszeit des Magazins. Sehr offen berichtete sie von positiven Erlebnissen, aber auch über die diversen „Nahtoderfahrungen“ und begeisterte mit ihrer humorvollen, packenden Art die fast 500 Besucher. 

Weitere Eindrücke des 43. Gründerfoyers bekommen Sie in unserer Bildergalerie oder in unserem Blogpost zur Veranstaltung.

#42: Peter Leibinger, stellv. Geschäftsführer der TRUMPF GmbH + CO. KG

Deutschland ist Weltmeister der „Hidden Champions“. Eines dieser Mittelständischen Unternehmen, die durch Kontinuität und stetige Verbesserung auf ihrem Markt an der Spitze agieren, ist TRUMPF.

1923 übernimmt Christian Trumpf die mechanischen Werkstätten Julius Geiger, denen er später seinen Namen gibt. Sein Nachfolger Berthold Leibinger kennt TRUMPF von der Pike auf. Mit dieser Erfahrung und einem hohen Leistungsanspruch führt der studierte Maschinenbauingenieur das Unternehmen an die Weltspitze. Ob Werkzeugmaschinen, Elektrowerkzeuge, Laser- oder Medizintechnik – der Name TRUMPF steht heute weltweit für Innovation und Präzision. Nach über 40 Jahren übergibt der Firmenchef 2005 den Vorsitz an seine Kinder, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller und Dr. E.h. Peter Leibinger.

Am 15. Mai machte sich Peter Leibinger auf den Weg nach Dresden, um den mehr als 400 Besuchern des 42. Gründerfoyers einen Einblick in die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens aus Ditzingen zu geben. Leibinger ist stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung und verantwortlich für die Bereiche Lasertechnik/Elektronik und Forschung und Entwicklung. Zum Gründerfoyer erklärte er, welche Rolle Werte bei TRUMPF spielen und wie diese zum Unternehmenserfolg beitragen.

Einen Eindruck des 42. Gründerfoyers bekommen Sie in unserer Bildergalerie oder in unserem Veranstaltungsrückblick im Blog.

#41: Dr. Florian Langenscheidt, Gründer, Autor, Business Angel

Mit vier persönlichen Geschichten im Gepäck reiste Dr. Florian Langenscheidt von New York nach Dresden zum 41. Gründerfoyer. Hier brachte der Autor, Unternehmer und Business Angel zwei Themen zusammen, die ihn bereits seit vielen Jahren beschäftigen: das Glück und das Gründen. Themen, die offensichtlich nicht nur ihn bewegen, denn 500 Besucher kamen an diesem Abend ins Hörsaalzentrum der TU Dresden und ließen sich von seinem Vortrag inspirieren.

Der Name Langescheidt ist jedem Schulkind bekannt. Seit über 150 Jahren helfen die gelben Wörterbücher dabei, fremde Sprachen zu erlernen. Florian Langenscheidt ist der Ururenkel des Verlagsgründers und führte bis 1994 das Familienunternehmen. Seit seinem Rückzug aus dem Verlagsgeschäft widmet er sich sozialen Projekten und unterstützt als Business Angel junge Unternehmen. Als Buchautor beschäftigt sich Langenscheidt zudem mit der Frage nach dem menschlichen Glück. Beim Gründerfoyer brachte er diese Erfahrungen zusammen und sprach darüber, warum Gründen – und dabei helfen – so viel Glück verschafft.

Impressionen des Gründerfoyers: 

Einen Eindruck des 41. Gründerfoyers bekommen Sie in unserem Blogbeitrag zur Veranstaltung oder unserer Bildergalerie.

#40: Titus Dittmann, Gründer der Marke Titus und deutscher Skateboard-Pionier

Was braucht man, um als Gründer durchzustarten? Leidenschaft, Leidensfähigkeit und den Mut, es trotz zweifelnder Stimmen durchzuziehen, so fasste es Titus Dittmann, Gründer der Skateboard-Marke Titus zusammen. Mit seiner ungewöhnlichen Unternehmergeschichte und seiner authentischen Art begeisterte er die 600 Besucher zum 40. Jubiläum des dresden|exists Gründerfoyers.

Mit seiner Marke Titus und als Person prägte der studierte Lehrer die Skateboardszene in Deutschland wie kein Anderer. Als Unternehmer erlebte er Erfolge und Niederlagen: In den 1980ern erlangte er mit dem Versandhandel und ersten Geschäften einen Marktanteil von 95 Prozent in Europa. Es folgten eine erste Krise in den 1990ern, ein gescheiterter Börsengang 2002. 2007 steht das Unternehmen kurz vor der Insolvenz. Immer lebte er getreu dem Motto: Lieber tot als Zweiter. Inzwischen weiß er: „Das mit dem Tod hat auch fast geklappt.“ Doch Titus Dittmann löst sich von Verlustängsten, beleiht Haus und Lebensversicherung, kauft das Unternehmen zurück und kann heute auf einen erfolgreichen Neuanfang zurückblicken. Gelernt hat er daraus, dass man egogetriebene Entscheidungen hinterfragen muss. 

Impressionen des Gründerfoyers: 

Einen Eindruck des 40. Gründerfoyers bekommen Sie in unserer Bildergalerie oder in unserem Video-Rückblick.

#39: Thorsten Rehling, Mitgründer von blau Mobilfunk - "Wenn's funkt"

Wofür steht die Abkürzung „NEIN“? Warum sollte man nicht vorschnell urteilen? Und was macht ein erfolgreiches Team aus? Antworten auf diese Fragen, unterhaltsame Geschichten und seine Geheimnisse für den Unternehmenserfolg teilte Thorsten Rehling zum 39. Gründerfoyer.

Thorsten Rehling, Martin Ostermayer und Dirk Freise gründete bereits drei Unternehmen – das bekannteste ist die blau Mobilfunk GmbH. Mit dem Konzept „einfach, günstig, fair“ und transparenten Preismodellen trafen die Macher von blau Mobilfunk den Nerv der Zeit und lösten einen Preisrutsch im Mobilfunksegment aus. 2008 übernahm der E-Plus-Mutterkonzern KPN das Unternehmen. Bereits 1999 hatte das Team das Mobilfunkportal handy.de aufgebaut und später an den Bertelsmann-Konzern verkauft. Mit der Venture Capital Firma Shortcut Ventures finanzieren sie nun junge Unternehmen in den Bereichen Mobile, Internet, Games und Social Media.

Impressionen des Gründerfoyers: 

Einen Eindruck des 39. Gründerfoyers bekommen Sie in unserer Bildergalerie oder in unserem Video-Rückblick.

38.: Nikita Fahrenholz, Lieferheld.de - "Das kommt ja wie gerufen"

Lieferheld bietet Kunden eine umfassende Auswahl von über 6000 ortsnahen Restaurants und Lieferdiensten, die von Pizza bis Sushi alles frisch zubereitet nach Hause bringen. Die Plattform ging im November 2010 online und beschäftigt heute 350 Mitarbeiter auf der ganzen Welt, von denen 250 in der Berliner Zentrale tätig sind. In Finnland, Polen, Österreich und der Schweiz sind Tochterunternehmen bereits Marktführer. 

Nikita Fahrenholz ist Mitgründer und COO der Lieferheld GmbH. Beim 38. Gründerfoyer erläuterte er, wie das Team von Lieferheld innerhalb von 18 Monaten das Berliner Start-up zu einem der weltweit wichtigsten Online-Bestelldienste für Essen aufgebaut hat. 

Impressionen des Gründerfoyers: 

Alle Fotos des 38. Gründerfoyers finden Sie hier.

37.: Per Ledermann, edding AG - "Ideen schwarz auf weiß"

edding No. 1 - mit 500 Mark Startkapital und einer Schreibmaschine fing 1960 alles an. Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann starteten mit ihrem ersten Permanent-Marker zwei große Karrieren und legten den Grundstein zu einer globalen Marke. Ziel ist es, für jede Anwendung und jede Oberfläche den passenden Marker im Portfolio zu haben. Zu den über 150 Produkten zählen beispielsweise Marker für CDs, Möbel, Fugen, Röntgenaufnahmen, die menschliche Haut oder auch Wäsche.

Die edding AG hat Niederlassungen und Vertriebspartner auf der ganzen Welt, ihre Produkte werden in mehr als 110 Ländern verkauft. Drei Jahre nach der Wende gründete edding in Bautzen die V.D.Ledermann & Co GmbH, ein hochmodernes Werk, in dem jährlich über 60 Millionen Produkte hergestellt werden. 

Impressionen des Gründerfoyers:

Alle Fotos des Gründerfoyers sind hier einsehbar.

36.: Für Sie am Mikrofon: Prof. Dr. Jörg Sennheiser

Am 05. Mai 2011 fand zum 36. Mal das Gründerfoyer im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden statt. Unter dem Motto "Von den Großen lernen" kann beim Gründerfoyer mit erfolgreichen und jungen Unternehmern auf Tuchfühlung gegangen werden. 

Prof. Dr. Jörg Sennheiser, geschäftsführender Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender, gab Einblicke in die Erfolgsgeschichte eines der größten weltweit tätigen und zugleich regional verwurzelten deutschen Familienkonzerne: die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG. 

Wennebostel, Tullamore, Albuquerque, Singapor - Sennheiser electronic ist ein internationales Unternehmen mit seinem Hauptsitz in der Wedemark. Bahnbrechende Ideen haben die Sennheiser-Produkte weltbekannt gemacht: in den 50ern die Erfindung des Richtrohrmikrofons, in den 60ern die Entwicklung des offenen Kopfhörers, in den 70ern die Infrarotübertragungstechnik, in den 80ern die Multikanal-Drahtlosübertragung, in den 90er kopfbezogene Surround-Systeme und im neuen Jahrtausend intelligente Audioinformationssysteme. Das Unternehmen Sennheiser ist stolz auf zahlreiche Patente und Auszeichnungen, u.a. Innovationspreise der deutschen Wirtschaft, der Scientitfic Ingeneering Award, ein Emmy und Grammy. 


Impressionen des Gründerfoyers:

Alle Fotos des Gründerfoyers sind hier einsehbar.

35. Dr. Oetker - Qualität ist das beste Rezept

Am 04.11.2010 hieß das Motto des mittlerweile 35. Gründerfoyers "Qualität ist das beste Rezept". Wem ist dieser Claim nicht bekannt... Die Dr. August Oetker KG steht nicht nur für bekannte Nahrungsmittel wie Pudding, Tiefkühlpizza und Müsli, sondern bündelt in den Geschäftsbereichen Bier- und alkoholfreie Getränke sowie Sekt, Wein und Spirituosen zahlreiche bekannte Getränkemarken. Auch weniger bekannte Bereiche wie die größte private Reederei Deutschlands oder eine Bank gehören zum Unternehmen. 

Seit der Gründung im Jahre 1891 durch August Oetker und seine Erfindung des gebrauchsfertigen Backpulvers für den allgemeinen Hausgebrauch hat das Unternehmen durch kontinuierliche Verbesserungen eine beeindruckende Entwicklung erfahren und ist bis heute der Devise "Qualität ist das beste Rezept" treu geblieben.

Zum ersten Mal wurden bei diesem Gründerfoyer die Preise des dresden exists-Ideenwettbewerbes vergeben.

34. Prof. Dr. Günter Faltin & PaperC - Eine kleine Revolution

Am 05.05.2010 sprachen Prof. Dr. Günter Faltin und das Start-up PaperC auf dem Gründerfoyer. Günter Faltin ist Gründer des Unternehmens Projektwerkstatt GmbH und initiierte die "Teekampagne". Diese ist seit 1995 größter Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. 2009 erhielt er dafür den Deutschen Gründerpreis. Für sein außergewöhnliches Engagement im Bereich der Gründerausbildung an Universitäten wurde ihm 1997 der Award der Price-Babson-Foundation "For Bringing Entrepreneurial Vitality to Adademe" verliehen. 2007 wurde er mit dem Vision Award für Lebensunternehmer ausgezeichnet. Darüber hinaus betätigt er sich als Business Angel und Autor (Bestseller "Kopf schlägt Kapital").

PaperC, Start-up des Jahres 2009, wollen das wissenschaftliche Arbeiten vereinfachen. Mit ihrer Online-Plattform können Fachbücher komplett und kostenlos gelesen werden. Ein Obulus wird erst beim Ausdruck fällig. Eine simple Idee mit revolutionärer Wirkung.

33. fischerwerke GmbH & Co. KG - Was zum Fischer ist das?

Die Unternehmensgruppe fischer steht für Befestigungssysteme, automotive systems, das Konstruktionsspielzeug fischertechnik und Prozessberatung. Am 03.12.2009 war Volker Steinmaier, Leiter der Unternehmenskommunikation der Gruppe fischer, beim Gründerfoyer als Vertreter der Unternehmensleitung zu Gast. 

Die Unternehmensgruppe fischer ist ein klassisches Familienunternehmen, das 1948 von Prof. Dr.-Ing. E.h. Artur Fischer gegründet wurde und seit 1980 in zweiter Generation von Prof. E.h. Klaus Fischer geführt wird. Der Unternehmensgründer Artur Fischer, mit Leib und Seele Erfinder und Unternehmer, entwickelte den elektrischen Feueranzünder, den synchron ausgelösten Fotoblitz, den Webstuhlschalter oder die fischertechnik-Baukästen. Bekannt wurde das Unternehmen v.a. mit dem 1958 erfundenen Spreizdübel.

So steht fischer seit über 60 Jahren für überragende Innovationen, die weltweit erfolgreich sind. Auch dafür erhielt der Gründer Artur Fischer im Juni 2009 den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Lebenswerk. fischer vertreibt seine Produkte in mehr als 100 Ländern. Unter den großen Patentanmeldern liegt fischer auf Rang drei. So kommen aus der fischer-Belegschaft jährlich über 14 Patentanmeldungen pro 1000 Mitarbeiter. Der Durchschnittswert der deutschen Industrie liegt bei rund 0,6.

32. Wolfgang Grupp - Trigema GmbH & Co. KG

Am 22.04.2009 sprach Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer des größten deutschen Tennis- und T-Shirt-Bekleidungsherstellers Trigema GmbH & Co. KG, auf dem 32. Gründerfoyer zum Thema "Produktionsstandort Deutschland".

Grupp ist ein Verteidiger des deutschen Arbeitsplatzes. Unter seiner Führung hat die Trigema seit seinem Eintritt im Jahre 1969 weder kurzgearbeitet noch Arbeitskräfte aus Arbeitsmangel entlassen, während in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Deutschland die Mitarbeiter seit 1970 von 850.000 auf fast 200.000 reduziert wurden. Grupp garantiert auch heute noch den Kindern aller Mitarbeiter einen Arbeitsplatz nach deren Schulabgang. Er vertritt außerdem die Meinung, dass eine Produktion in Deutschland jeder ausländischen vorzuziehen sei. Voraussetzung ist allerdings der richtige Einsatz qualifizierter und motivierter Arbeitskräfte.

31. Michael Brehm - StudiVZ

Am 08.05.2008 war StudiVZ-Geschäftsführer Michael Brehm zu Gast im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Der Audimax im Hörsaalzentrum war an diesem sonnigen Abend mit ca. 500 Gästen sehr gut gefüllt und die Teilnehmer sollten durch interessante und spannende Vorträge rund um das Thema "Internet-Gründung im Web 2.0" auf ihre Kosten kommen.

Den Weg zum erfolgreichen Unternehmer hat Michael Brehm bereits geschafft. Der 28jährige berichtete wie er schon während der Ausbildungszeit erste unternehmerische Erfahrungen sammelte und eigentlich immer auf der Suche nach verwertbaren Ideen war. Ende 2005 lernte er zwei Studenten kennen, die mit einer Austauschplattform für Studierende ihr Unternehmen starten wollten. Er kündigte seinen Investmentbanker-Job und zahlreiche arbeitsreiche Stunden in einem Berliner Hinterhofbüro folgten. Bereits 2006 gehörte StudiVZ Ltd. mit mehr als neun Mio. Nutzern zu den am schnellsten wachsenden Internetunternehmen. Die Übernahme durch den Holtzbrink-Verlag bezeichnete Brehm als Glücksfall. 

30. Dr. Peter Lenk - ARDENNE Anlagentechnik GmbH

Am 06.11.2007 feierte die Gründungsinitiative einen runden Geburtstag: Das bereits 30. Gründerfoyer fand im Hörsaalzentrum der TU Dresden statt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der bundesweiten Aktion "Tag der technologieorientierten Gründung" in Kooperation mit der Industrie- und Handelkammer Dresden durchgeführt. Wie man mit Power ins Technologiegeschäft startet, schilderten die Jungunternehmer der Scus GmbH und der Thick Film Components GmbH (TFC).

Dr. Lenk, Geschäftsführer der VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH schilderte die  Herausforderungen einer technologieorientierten Unternehmensgründung. Das Unternehmen ist 1991 aus dem Dresdner Forschungsinstitut Manfred von Ardenne (IvA) hervorgegangen. Damals startete das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern, 2007 sind es bereits 400.  Mit der Mitarbeiterzahl kletterte auch der Umsatz in die Höhe - innerhalb von sechs Jahren von 35 Mio. auf 104 Mio. Euro. Heute gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern von Elektronenstrahl- und Plasmatechnologien.

29. Lars Hinrichs - Internetbusiness im Web 2.0

Am 24.05.2007 fand das 29. Gründerfoyer im Hörsaalzentrum der TU Dresden unter dem Motto "Internetbusiness Web 2.0" statt. Seine Erfahrungen bei der Gründung der Internetplattform XING schilderte Lars Hinrichs, Gründer und Geschäftsführer der Networking-Plattform mit mittlerweile mehr als zwei Millionen Nutzern. Inspiriert hat ihn die Frage, wie sich Kontakte von Bekannten und Freunden sicht- und nutzbar machen lassen. Zur Gründung beteiligten sich 472 Personen im sogenannten "Mit-mach-Internet". Im Dezember 2006 wagte Hinrichs mit seinem Team als erstes Web-2.0-Unternehmen den Börsengang. Er will weiter expandieren - die Märkte in Asien und Amerika hat er bereits in Angriff genommen.

28. Christian Doerr - Dr. Doerr Feinkost Dresden

Beim 28. Gründerfoyer am 16.11.2006 konnten interessierte Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter vom bekannten Dresdner Unternehmer Christian Doerr "lernen". Er ist seit 2001 Geschäftsführer von Dr. Doerr Feinkost Dresden in dritter Generation. Das Traditionsunternehmen wurde 1933 von seinen Großeltern Alice und Dr. Herbert Doerr gegründet und hat eine spannende Geschichte hinter sich. 

 

27. Prof. Goetz W. Werner - dm-Drogeriemarkt

Prof. Götz W. Werner

Am 01.12.2005 fand das 27. Gründerfoyer mit Prof. Götz W. Werner, Gründer der dm-drogeriemärkte und heutiger Vorsitzender der Geschäftsführung statt. 1973 eröffnete Werner seinen ersten dm-drogeriemarkt und setzte dabei sein Konzept aus Selbstbedienung und kompetenter Beratung um. Bei der Unternehmensführung verfolgt Werner, der heute zu den außergewöhnlichsten deutschen Managern zählt, gänzlich unorthodoxe Methoden: Seine Unternehmensphilosophie ist an den Prinzipien Persönlichkeitsentwicklung, Eigenverantwortung, Vertrauen und Kreativität ausgerichtet. Kein deutsches Unternehmen lässt seinen Mitarbeitern so viel Spielraum für Entscheidungen. Und der Erfolg gibt ihm Recht: In dem wettbewerbsintensiven Drogeriemarkt hat sich Werner als zweitgrößter Drogists etabliert.

2003 hat Professor Werner zudem die Leitung des Interakultativen Instituts für Entrepreneurhsip an der Universität Karlsruhe übernommen. „Unternimm dich selbst. Unternimm für andere. Unternimm die Zukunft.“ist das Motto des Instituts.

Für sein Engagement erhielt Werner zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz.

Archiv...

  • 26. Gründerfoyer (Juni 2005) Prof. Herman Kokenge: Unternehmensgründung aus der Wissenschaft
  • 25. Gründerfoyer (Januar 2005): "5-Euro-Business"-Wettbewerb zu Gast auf der Messer KarriereStart
  • 24. Gründerfoyer (Oktober 2004) Prof. Reinhold Würth: Entrepreneurship - Mut zur Verantwortung
  • 23. Gründerfoyer (Juni 2004) Prof. Dr. Gerhard Fettweis: Dem Ingenieur ist nichts zu schwer
  • 22. Gründerfoyer (April 2004) Axel Schmiegelow (denkwerk Gruppe): Gestärkt aus der IT-Krise
  • 21. Gründerfoyer (Januar 2004) Dr. Hartmut Quendt: Erfolgsrezepte für Unternehmer
  • 2003 Prof. Horst Domdey (Bio-M AG): Chancen ergreifen mit Biotechnologie & Norbert Thiel (Jenoptik AG): Einleuchtende Geschäftsideen mit Phototonik
  • 2002 Timo Leukefeld (soli fer Solardach): Sonnige Zeiten für Umwelttechnologie & Prof. Dr. Michael Schefczyk: Von der Idee zum eigenen Unternehmen
  • 2001 Uwe Kons (twenty4help AG): Heiße Zeiten für Hotlines & Richard Roy (Microsoft EMEA): Gute Stories fördern
  • 2000 Horst Schulz (Alstom Energietechnik GmbH): Heiße Ideen voller Energie & Prof. Dr. Bernd Kröplin (Cargolifer AG): Leichtbau schwer im Kommen
  • 1999 Prof. Dr. Hasso Plattner (SAP AG): Die Erfolgsstory der SAP AG & Dr. Günther Heinrich (Epidauros Biotechnologie AG)
  • 1998 Jürgen Rabe (Sachsenring Automobiltechnik AG) & Die Gründungsinitiative Dresden exists stellt sich vor
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