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Austausch

Meetup: High-Tech statt Hype-Tech

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Beschreibung

Unser nächstes Meetup steht ganz unter dem Motto „Wie aus der Forschung Startups entstehen.“ - Drei Teams sprechen über Chancen, Risiken und Nebenwirkungen ihres Weges aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. 

watttron GmbH - Gastgeber und erste Speaker  
Die Idee, dass man Kunststoffflächen mit einem speziellen System inhomogen erhitzen und dadurch sparsamer und umweltfreundlicher formen kann, kam Dr. Sascha Bach bereits 2007 während seinen Forschungsarbeiten am Institut für Verarbeitungsmaschinen und mobile Arbeitsmaschinen der TUD. Alle Unternehmen, die während den Forschungsarbeiten davon hörten, waren von der Technologie begeistert. - Aber am Forschungsinstitut die Idee bis zur Marktreife weiterzuentwickeln, schien allen Interessenten wohl doch zu riskant. „Dann machen wir das eben selbst!“ dachten sich die Erfinder, kümmerten sich allein um die Patente, bewarben sich für den EXIST-Forschungstransfer. Das Risiko einzugehen hat sich deutlich ausgezahlt. Die watttron GmbH gewann mit ihrem Matrixheizer „cera2heat®“ unter anderem den futureSAX Ideenwettbewerb 2017 und den ACHEMA-Gründerpreis 2018. Im Nachhinein ärgern sich vermutlich einige, dass sie sich damals nicht an der Entwicklung beteiligt haben und dadurch jetzt keine Exklusivität auf die Technologie genießen können. Wie es für das Team in der nahen und fernen Zukunft weitergeht, erzählt euch Marcus Stein beim Meetup. Und psssst: Wer ganz lieb ist, kommt vielleicht sogar in den Genuss einer kleinen, exklusiven Führung durch die geheimen watttron-Entwicklungsräume ;-)

Senorics GmbH 
Die besten Dinge entstehen meistens dann, wenn man sie nicht erwartet. Davon kann das Team von Senorics ein Liedchen singen. Ihre Idee einer neuartigen optischen Sensortechnologie ergab sich am Dresdner IAPP (Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials) aus mehreren Projekten, die für sich genommen einfach „nur“ Grundlagenforschung waren, in ihrer Summe aber plötzlich neuen Sinn ergaben. Daraus entstanden nicht nur einige Patente, sondern auch völlig unerwartete Marktchancen. Aus den einstigen Wissenschaftlern wurden Unternehmer und heute ist die Senorics GmbH auf dem besten Weg, ein hochgelobtes High-Tech Spin-off der TU Dresden zu werden. Die optische Sensortechnologie ermöglicht zum Beispiel die Detektion von Inhaltsstoffen und Verunreinigungen in Lebensmitteln. Sie ist zudem preiswert und miniaturisierbar, sodass sie in ein Smartphone integriert werden kann. Jetzt heißt das nächste Ziel: am Markt Fuß fassen und die nächste Finanzierungsrunde zum Abschluss bringen. Von großen Chancen und kleinen bis mittelgroßen Stolpersteinen wird Ronny (CEO) berichten und uns dabei einen Einblick geben, wie Senorics zur führenden Technologieplattform für Nährwert- und Lebensmittelanalyse für jedermann werden kann. 

In Harmony
Wie alles begann: In einem Forschungsprojekt sollte ein Handgerät für Patienten und Ärzte entwickelt werden, durch das die Bestimmung und die Kompensation von Tinnitus möglich wird. Mit Hilfe des betreuenden HNO-Arztes und einigen seiner Patienten entwarf Martin Spindler einen Software-Prototyp. Der Tinnitus einer betroffenen Person kann in ein Musikstück eingebettet und so harmonisiert werden. Die am Forschungsprojekt beteiligte Firma sah sich jedoch mit großen Hürden in der Produktzulassung konfrontiert. Sie lehnte eine Vermarktung der Ergebnisse trotz großem Patienteninteresse ab. Martin und seine Mitstreiter nahmen schließlich die Geschicke selbst in die Hand. Sie beteiligten sich am DeltaHochDrei-Inkubationsprogramm von dresden|exists und treiben nun die Vermarktung ihrer Software aus eigener Kraft voran. Über die Herausforderungen medizinischer Produktzertifizierungen, woher das Team besondere Unterstützung erhält und was das Projekt sonst so mit sich bringt, spricht Martin im September.



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Anmeldung
Ihr seid dabei? Hier geht's zur Anmeldung via Meetup

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Anfahrt:

watttron GmbH | Dresdner Str. 172c | 01705 Freital

Das Unternehmen befindet sich im Aufgang C des Technologie- und Gründerzentrums. 

Mit dem Auto: Die Parkplätze sind von der Bahnhofstraße kommend (Einbahnstraße, Zufahrt von Dresdner Straße aus) erreichbar und befinden sind hinter dem Gebäude. Dort sind Besucherparkplätze vorhanden. In unmittelbarer Nähe gibt es auch einen Park+Ride Parkplatz. 

Mit S-Bahn und Bus: Die Zugstation Freital-Deuben liegt nur 3 Gehminuten entfernt und bietet einen regelmäßigen S-Bahn-Verkehr zum Dresdner Hauptbahnhof (Dauer ca. 8 Minuten). Außerdem befindet sich der zentrale Busbahnhof Freital-Deuben nur 5 Gehminuten entfernt.

Termin:

10.09.2018 | 18:30 Uhr - 10.09.2018 | 22:30 Uhr

Ort:

watttron GmbH, Technologiezentrum Freital, Dresdner Str. 172c, 01705 Freital

Weitere Informationen bei:

Marco Rösler

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