Hilfen und Tipps für Startups in der Corona-Krise

Kunden stornieren Aufträge, Einnahmen brechen weg? Hilfspakete können helfen, laufende Betriebskosten vorübergehend zu decken. Soforthilfen leisten der Bund, die Länder und auch einzelne Kommunen. Umfangreiche Informationen zu Krediten, Kurzarbeit oder auch Steuerstundungen finden sich inzwischen auf vielen Seiten. Haltet euch auf dem Laufenden und nutzt die Angebote, die zu euch passen!

Wir beraten euch jederzeit gern, was jetzt zu tun ist.

Nachfolgend haben wir schon mal die wichtigsten Programme und Links für euch gesammelt und werden diese laufend aktualisieren.

Laufende EXIST-Projekte

Bei demnächst auslaufenden Projekten mit EXIST-Gründerstipendium oder EXIST-Forschungstransfer (Phase I) kann die Laufzeit um drei Monate verlängert werden. Dazu werden die Personalmittel entsprechend aufgestockt. Dies gilt aktuell für Projekte die regulär zum 31. März, 30. April und 31. Mai 2020 enden würden.

Die Antragstellung erfolgt formlos über die Hochschule. An der TU Dresden setzen die Antragstellung die Berater und Beraterinnen von dresden|exists direkt um.

Bei Fragen dazu sprecht bitte eure Beraterinnen und Berater bei dresden|exists an!

Staatliche Hilfen für Unternehmen – die wichtigsten Programme

Verlängerung für EXIST-Projekte

Mit EXIST-Forschungstransfer (Phase II) geförderderte Startups, die in Notlagen geraten sind, können eine Verlängerung und ggf. Aufstockung ihrer Förderung erhalten. Sie sollten sich dazu umgehend mit ihrem Ansprechpartner beim Projektträger Jülich in Verbindung setzen.

Dies gilt derzeit für Startups, deren EFT-II-Förderung bis 31.05. auslaufen würde.

Bei Fragen dazu sprecht bitte eure Beraterinnen und Berater bei dresden|exists an!

 

Soforthilfe-Programm „Sachsen Hilft sofort“

  • zinsloses Liquiditätsdarlehens von bis zu 50.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro
  • für Solo-Selbstständige, Kleinstunternehmen und FreiberuflerInnen mit einem Jahresumsatz von max. 1 Mio. Euro
  • 3 Jahre tilgungsfrei
  • Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB)

 

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige (BMWi)

  • Einmalzahlung für drei Monate – keine Rückzahlung
  • je nach Betriebsgröße bis zu 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte) und bis zu 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte)
  • kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe
  • die Antragstellung des BMWi-Programms soll über die Sächsische Aufbaubank (SAB) erfolgen


Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit

  • rückwirkend ab 1. März für bis zu 12 Monate zu beantragen
  • wenn 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsausfall von mind. 10 Prozent haben
  • ersetzt bis zu 60 Prozent (67 Prozent mit Kindern) der Entgelteinbußen
  • zu beantragen durch den Arbeitgeber beim zuständigen Arbeitsamt

 
Dresdner Sofortprogramm für Kleinstunternehmen

  • Soforthilfe für ortsansässige Kleinstunternehmen, Selbstständige, Freiberufler und künstlerisch Tätige (branchenoffen)
  • nichtrückzahlbarer Zuschuss in Form einer Pauschale in Höhe von 1.000 Euro
  • zu beantragen über den Wirtschaftsservice der Stadt Dresden

Nützliche Links für Startups

Weitere Informationen zu aktuellen Hilfsprogrammen


Umgang mit der Krise

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bieten wir bis auf Weiteres keine persönlichen Beratungsgespräche an, stehen aber telefonisch, per E-Mail oder Video-Chat für eure Fragen zur Verfügung.

Mehr Infos dazu findet ihr im Blog.

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Die Veranstaltungen von Dresden exists werden durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen unterstützt.