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Mit Forschung Probleme lösen – Das war der Final Pitch Day beim LifeTechLab

Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern, es riecht nach Frühling an diesem warmen Freitagnachmittag im März. Hier sind wir im Quartier 22, einem Coworking Space in der Dresdner Neustadt zusammengekommen, um den Abschluss unseres Inkubator-Programms zu begehen.

Iris Steinebrunner eröffnet den Final Pitch Day (Foto: Sarah Haaß)

Innerhalb von fünf interaktiven Monaten, haben sich fünf Teams intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gestartet mit einer ersten Idee für ein eigenes Business im Life Science Bereich, haben die Wissenschaftler:innen während dieser Zeit ein erstes Geschäftsmodell entworfen, Input zum Thema Schutz des geistigen Eigentums und ein Pitch Training erhalten. Die Teams haben in dieser Zeit auch gelernt, wie sie die eigene Idee in einem kurzen, verständlichen und interessanten Pitch präsentieren können.

Faszinierende Ideen

Das inhaltliche Niveau, auf dem sich die Gründungsteams bewegen, ist immens hoch und die Themen sehr vielfältig. Von der Herstellung maßgeschneiderter Netz-Implantate, über eine Software, mit der zweidimensionale fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen in ihre reale dreidimensionale Struktur dargestellt werden bis hin zu einer auf virtueller Realität basierenden Methode, um Angststörungen zu behandeln. Aus dieser Forschung nun ein innovatives Produkt zu entwickeln und ein Geschäftsmodell darum zu bauen, darin besteht die Herausforderung. Das LifeTechLab bietet genau dafür die Lösung. Die Teams nehmen sich hier die Zeit, um sich bewusst auf ihre Ausgründung vorzubereiten, ihre Idee weiter zu entwickeln und als Team zusammenzuwachsen. Dabei werden sie von unseren Coaches & externen Trainer:innen unterstützt. Das Programm hilft außerdem dabei ein Netzwerk zu bilden, dass den Teilnehmenden in der Zukunft von großem Nutzen sein wird. Auch der Lerneffekt der Teams untereinander während dieser Zeit ist nicht zu unterschätzen.

Begeisterung bei den Feebackgebenden

Auch dieses Mal konnten wir uns über fünf erfahrene Feedbackgebende freuen. Die meisten Feedbackgebenden haben selbst ein Unternehmen gegründet, alle sind sehr gut im Startup Ökosystem vernetzt und teilweise wollen sie selbst in zukunftsfähige Ideen investieren. Für unseren Final Pitch Day nahmen Isabel Antholz (Business Angel und Vorstandsmitglied von Biosaxony) aus Hamburg und Dr. Sophie van Schelt (Apollo Health Ventures) aus Berlin einen langen Anfahrtsweg in Kauf.

Die Feedbackgebenden freuen sich auf spannende Pitches.
(Foto: Sarah Haaß)

Isabel Antholz:

„Die Pitches waren allesamt gut und bereits von der Anwendung her gedacht. Neben dem identifizierten Problem/Bedarf standen praktisch umsetzbare Lösungen im Mittelpunkt. Besonders gefallen hat mir, dass sich die Teams bereits mit den Hindernissen auseinandergesetzt haben, die sich bei einer Weiterentwicklung in Richtung Produkt ergeben werden; das macht Forschungstransfer in die Praxis aus.“

Die Gründungsteams bekommen individuelles Feedback. (Foto: Sarah Haaß)

Bei Isabel Antholz & Dr. Sophie van Schelt bedanken wir uns ganz herzlich. Außerdem auch bei Dr. Sarah Tsurkan (Mitgründerin von TissueGUARD), Dr. Dejan Hušman (Mitgründer von denovoMatrix) & Sebastian Löbelt-Friedrich (Startupmanager; TUD|excite).

Zeit zum Austausch

Nach jeweils 8-Minuten-Pitches und insgesamt vier Feedbackrunden mit Einzelgesprächen war nun noch etwas Zeit, um sich bei kühlen Getränken und leckeren Schnacks auszutauschen und zu vernetzen. Ein langer Nachmittag neigt sich dem Ende zu und die Teams gehen mit neuer Motivation und Inspiration aus diesem Tag hervor.

Eins ist gesagt, unsere Beratung hört an dieser Stelle nicht auf, wir werden die Teams weiter betreuen und sind gespannt, was da noch kommt.

Ihr wollt eure Forschung auch zum Leben erwecken, aber habt das LifeTechLab verpasst? Dann meldet euch schnell hier an!

It’s a wrap! Ein letztes Gruppenfoto zum Abschluss des LifeTechLabs
(Foto: Sarah Haaß)

Die nächste Runde startet im September 2025. Bis zum 31. August können sich neue Teams für dafür bewerben. Bei Fragen meldet euch gern bei Iris Steinebrunner.

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