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Bootcamp Insights: Halbzeit im Startup IT-Inku­bator 1–2022

Unser erstes Startup Bootcamp 2022 hat fast schon wieder Halbzeit. Ein guter Zeit­punkt mal einen kleinen Ein­blick zu geben. Wir hatten auch diesmal viele tolle Ideen unter den Bewer­bungen. Vier Teams aus der TU Dresden und zwei aus der HTW Dresden ent­wi­ckeln nun daraus ein erstes Geschäfts­modell. Die Ideen sind dabei wieder so viel­fältig wie die Hin­ter­gründe oder die Team­kon­stel­la­tionen: von Maschi­nenbau, über BWL und natürlich Infor­matik, ver­schiedene Natio­na­li­täten, Teams und Einzelkämpfer:innen, Student:innen, Alumni und For­schende. Eines haben sie aller­dings gemeinsam. Sie wollen ihre Ideen im Bootcamp auf den Prüf­stand stellen und sind mit vollem Einsatz dabei.

Teilnehmende des Startup Bootcamps
Beim Auftakt des ersten Boot­camps 2022 steht das Ken­nen­lernen im Vor­der­grund. (Foto: dresden|exists)

Die Bootcamper:innen

Zu viel wollen wir noch nicht ver­raten, da alle noch fleißig am Ideen feilen sind. Die Geschäfts­ideen reichen von kom­bi­nierten Hardware-Software-Lösungen, über Apps in den Bereichen e‑Commerce, Gas­tro­nomie und Gaming, bis hin zu digi­talen Anwen­dungen im Schul­kontext. Zum finalen Pitchday am 16. Juni 2022 werden wir die Ideen aus­führ­licher vorstellen.

Wer steht hinter der Idee – Vor­stel­lungs­runde im Startup Bootcamp (Foto: dresden|exists)

Was im Bootcamp bisher geschah

Zum Kick-off am 21. April 2022 stand das gegen­seitige Ken­nen­lernen der Bootcamper:innen im Mit­tel­punkt. Nach zwei Jahren reinem Online-Modell hat es wirklich Spaß gemacht die Gründer:innen ganz in echt ken­nen­zu­lernen. Die erste Chal­lenge: Viele der Teams prä­sen­tierten erst­malig im 3‑Mi­nuten-Pitch ihre Idee. In der dar­auf­fol­genden Feed­back­runde zeigte sich bereits – von den gegen­sei­tigen Impulsen werden alle Teams und ihre Ideen profitieren.

Im zweiten Workshop stand für die Bootcamper:innen das Thema Pro­to­typing auf dem Pro­gramm. Unsere Kolleg:innen aus der FH Dresden, Jasmin Schöne und Prof. Dr. Marius Brade, haben einen breiten Über­blick über das Thema gegeben. Warum ist Pro­to­typing wichtig? Wie können Pro­to­typen aus­sehen? Welche Stra­tegien gibt es? etc. Das Ergebnis: ein erster Pro­totyp für die Landingpage.

Die nächsten Schritte

Die Idee alleine ist nicht aus­rei­chend, um am Markt erfolg­reich zu sein. Daher ist es das Ziel der fol­genden drei Work­shops ein Geschäfts­modell für einen ersten Use Case, d.h. einen kon­kreten Anwen­dungsfall, zu ent­wi­ckeln. Doch was ist das eigentlich, ein Geschäfts­modell? Jedes Unter­nehmen hat ein Geschäfts­modell. Es beschreibt letztlich, wie man mit einer Idee Geld ver­dienen kann. Wir nutzen hierfür ver­schiedene Tools und Methoden, wie u.a. Business Model Canvas und die NABC-Analyse, die helfen die rich­tigen Fragen zu stellen und das Geschäfts­modell zu visua­li­sieren. Was ist mein Produkt? Wer ist mein Kunde? Und welchen Nutzen hat der Kunde?

Diese und weitere Fragen werden die Boot­camper in den nächsten Wochen für ihre eigene Idee beant­worten und schritt­weise ihr erstes Canvas füllen. Sie schauen durch die Brille der Nutzer:innen, führen erste Kun­den­in­ter­views und eine Markt­analyse durch. Auch hierfür bekommen sie natürlich viele prak­tische Tipps an die Hand. Wenn das erste Geschäfts­modell steht, erwartet die Teams eine erste „große“ Feed­back­runde, die Vor­be­reitung auf den Pitch und natürlich der Höhe­punkt: der Final Pitchday am 16. Juni 2022 (Hier gehts zum Rück­blick des letzten Pitchdays.). Wir haben hier wieder span­nende Feedbackgeber:innen gewonnen und freuen uns schon jetzt auf einen inspi­rie­renden Austausch.


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