Veröffentlicht am

InnoStart­Bonus geht in die nächste Runde – diese Gründer:innen waren schon erfolgreich

Der siebte Call für die Grün­dungs­för­derung InnoStart­Bonus ist gestartet und das ist eine gute Gele­genheit die erfolg­reichen Gründer:innen der letzten Runde einmal vor­zu­stellen. Mit ihren inno­va­tiven Grün­dungs­kon­zepten konnten sich fünf Teams aus unserem Netzwerk die För­derung des Frei­staats Sachsen sichern. Das Pro­gramm unter­stützt säch­sische Gründer:innen mit einem finan­zi­ellen Zuschuss über 12 Monate und schafft damit den nötigen Raum für die Wei­ter­ent­wicklung ihrer Geschäfts­ideen. Und unserer Berater:innen begleiten die Gründer:innen nun bis zum Marktstart. 

Unsere erfolg­reichen Gründer:innen im 6. Call

Mann und Frau vor einer organgefarbenen Wand
Das Team von Sani-Ellipse in der HTW Grün­dungs­schmiede: (v.l.): Tom Pilk und Vanessa Glöckner (Foto: Sani-Ellipse)

Vanessa Glöckner und Tom Pilk stu­dieren an der HTW Dresden Management mit­tel­stän­di­scher Unter­nehmen. Mit Sani-Ellips ent­wi­ckeln sie ein medi­zi­nisch-kos­me­ti­sches Produkt zur Vor­beugung von Inter­trigo – einer Haut­er­krankung, die sich in Haut­ir­ri­ta­tionen, Ekzemen oder Pilz­er­kran­kungen äußert.

TU Dresden Alumnus Moritz Kormann und Nick Dühr lieben von je her Umwelt und Natur. Mit ihrem Projekt baumkind wurden sie 2019 bekannt, bei dem sie Weih­nachts­bäume in Töpfen ein zweites Leben gaben. Jetzt sind sie unter die Köhler gegangen. Genauer gesagt die Pflan­zen­köhler. Gemeinsam mit Anne Wahl, die sich am Institut für Abfall- und Kreis­lauf­wirt­schaft der TU Dresden im Rahmen einer Son­die­rungs­för­derung mit dem Thema Pflan­zen­kohle beschäf­tigte, bereiten sie nun eine Unter­neh­mens­gründung vor. Ihr Ziel ist es, Schadholz aus säch­si­schen Wäldern zu ver­kohlen und als Stick­stoff­binder in die Erde zu bringen. So ist es möglich die Boden­qua­lität von Feld und Wald nach­haltig zu verbessern.

Ein wei­teres Projekt, das an der HTW Dresden startete ist SHARK: Moritz Schönherr, ange­hender Wirt­schafts­in­ge­nieur und Felix Möller, Mas­ter­student im Fach Elek­tro­technik, arbeiten gemeinsam mit ihren Team­kol­legen an einem elek­tri­schen Was­ser­fahrzeug, das Was­serski- und Wake­board-Begeis­terte auf Geschwin­digkeit bringen soll. Später soll der soge­nannte SHARK auch zur See­not­rettung, in Häfen oder zur Strand­si­cherung ein­ge­setzt werden können.

vier Männer, neutraler Hintergrund
Das Grün­dungsteam SHARK ent­wi­ckelt ein elek­tri­sches Was­ser­fahrzeug für Was­ser­sport und See­not­rettung. (Foto: SHARK)

Max Reichel, Infor­ma­tik­student an der HTW und TU-Absolvent Julius Reymann wollen mit Collabo eine Plattform schaffen, die Influ­encer und Unter­nehmen über einen Webshop zusammenbringt.

Aniko Lehmann-Rösch ent­wi­ckelt mit ihrem Unter­nehmen feel:neo TRAUDL, eine Trau­er­be­glei­tungs-App für Kinder und Jugend­liche. Damit möchte sie die zeit­liche Lücke zwi­schen phy­si­schen Treffen in Trau­er­gruppen und/ oder The­rapien schließen und mit dem sym­pa­thi­schen Kum­mertier einen Helfer für schwere Stunden an die Seite stellen.

InnoStart­Bonus: neuer För­der­aufruf bis 11. Mai 2022

Bis zum 11. Mai 2022 können sich wieder Gründer:innen mit ihren inno­va­tiven Geschäfts­ideen bei futureSAX für den InnoStart­Bonus bewerben. Eine Geschäftsidee gilt als inno­vativ, wenn diese der Rea­li­sierung von etwas Neuem mit Markt­po­tenzial dient oder eine Neuerung beinhaltet. Dies kann zum Bei­spiel eine Produkt- oder Dienst­leis­tungs­in­no­vation, eine Prozess- oder Ver­fah­rens­in­no­vation oder eine Geschäfts­mo­del­lin­no­vation sein.

Die wich­tigsten Fakten zum InnoStartBonus

  • 1.050 Euro pro Monat für max. 12 Monate
  • 150 Euro Kin­der­bonus pro Monat
  • Neben­tä­tigkeit von bis zu 20 Wochen­ar­beits­stunden ist neben dem Grün­dungs­vor­haben möglich
  • Bran­chen­offene Gründungsförderung
  • gefördert werden bis zu 2 Per­sonen mit Haupt­wohnsitz in Sachsen
  • Begleitung der Geför­derten durch futureSAX und Ein­bindung in das futureSAX-Netzwerk

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Alle Teams durch­laufen einen zwei­stu­figen Bewer­bungs­prozess bei futureSAX. Abschließend stellen sie ihr Grün­dungs­konzept vor einem Exper­ten­gremium aus Vertreter:innen von IHK, der freien Wirt­schaft, Hoch­schulen und Startup-Ein­rich­tungen vor. Bei einem posi­tiven Votum zur För­der­wür­digkeit erfolgt der Antrag bei der Säch­sische Auf­baubank – För­derbank – (SAB).

Du möchtest deine Grün­dungsidee mit dem InnoStart­Bonus vor­an­bringen? Unser Team unter­stützt dich gern dabei.

↑ Nach oben