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Dresdner Grün­dungs­ak­ti­vi­täten mit Staats­preisen geehrt

Publikumsliebling: Das Team von SAM gewinnt die Online-Abstimmung (Foto: Frank Pankotsch)
Publi­kums­liebling: Das Team von SAM gewinnt die Online-Abstimmung (Foto: Frank Pankotsch)

Auf der futureSAX-Inno­va­ti­ons­kon­ferenz wurden am Mittwoch die Säch­si­schen Staats­preise für Inno­vation, Gründung und Transfer ver­geben. Nomi­niert waren dafür auch jede Menge aktuelle und ehe­malige Grün­dungs­teams von dresden|exists. Und die über­zeugten auch die Jurys!

Die wohl kri­tischste Jury, das breite Publikum, konnte das Team SAM aus dem Fraun­hofer-Institut für Ver­fah­rens­technik und Ver­pa­ckung über­zeugen. In der Online-Abstimmung mit über 3.000 Teil­nehmer ent­schieden sich die meisten für das Team von SAM, dass mit einem smarten Analyse- und Bedien­system für Indus­trie­an­lagen unser Ver­ständnis der Industrie 4.0 revo­lu­tio­nieren und neben all der Technik vor allem auch den Erfah­rungen und dem Wissen der Men­schen wieder mehr Raum geben will.

Beim Säch­si­schen Grün­der­preis standen dann gleich zwei Dresdner Teams auf dem Treppchen. Mit dem Säch­si­schen Grün­der­preis geehrt wurde die Wan­delbots GmbH, die die Robotik demo­kra­ti­sieren will. Mit ihrer Sen­sor­jacke ist jedermann in der Lage, einen Indus­trie­ro­boter zu pro­gram­mieren und das ganz ohne Pro­gram­mier­kennt­nisse. Die Aus­gründung aus der Fakultät Infor­matik wächst derzeit kräftig und konnte ver­schiedene Inves­toren und Indus­trie­partner über­zeugen. Ein nicht weniger span­nendes Thema kam auf Platz 2 des Grün­der­preises. Die mit einem EXIST-For­schungs­transfer geför­derte Mor­pheus Space sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für neuen Schub. Die Aus­gründung aus dem Institut für Luft- und Raum­fahrt­technik der TU Dresden fertigt kleinste Trieb­werke für die neue Welle der Satel­liten, die soge­nannten Cube-Sats.

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Die Preis­träger des Säch­si­schen Grün­der­preises 2019 (Foto: Frank Pankotsch)

Auch beim Säch­si­schen Trans­fer­preis stand das Thema Startups weit vorn. Der Trans­fer­preis ehrt Per­sonen, die Pro­zesse des Wissens- und Tech­no­lo­gie­transfer anschieben und unter­stützen. Mit Platz 2 geehrt wurde hier Pro­fessor Jens-Peter Maj­schak, aus dessen Institut nicht nur der Publi­kums­liebling SAM stammt, sondern auch die watttron GmbH (Sieger im Grün­der­preis 2017) her­vor­ge­gangen waren. Den Trans­fer­preis selbst konnte Pro­fessor Karl Leo für sein lang­jäh­riges Enga­gement für Aus­grün­dungen ent­gegen nehmen. Aus seinem Institut sind dank seiner Initiative und Unter­stützung zahl­reiche Startups hervor gegangen, dar­unter die mitt­ler­weile auf mehrere hundert Mit­ar­beiter ange­wachsene novaled GmbH oder als jüngster Sproß die sen­sorics GmbH.

Einen Herz­lichen Glück­wunsch an alle Preisträger!

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