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Start-up Days: Wis­sen­schaftler aus ganz Deutschland trafen sich in Dresden

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Auftakt: Impuls­vortrag von Jörg Amelung
(Foto: Blick­licht Photographie)

Am 28. und 29. Sep­tember 2015 fanden in Dresden die dritten Start-up Days statt. Die Trans­fer­stellen von Fraun­hofer, Max-Planck, Helm­holtz und Leibniz hatten ihre grün­dungs­in­ter­es­sierten Wis­sen­schaftler aus ganz Deutschland gemeinsam dazu ein­ge­laden. Mehr als 100 For­scher, die eine Idee für eine Unter­neh­mens­gründung haben oder bereits ziel­strebig an der Gründung ihres Start-ups arbeiten,  sind der Ein­ladung gefolgt.

In zahl­reichen Vor­trägen und Work­shops hatten die Teil­nehmer die Mög­lichkeit, sich zu den rele­vanten Themen einer Unter­neh­mens­gründung zu infor­mieren. Wir als dresden|exists haben auch diesmal  die Orga­ni­sation vor Ort über­nommen und auch die Wirt­schafts­för­derung Sachsen und der High-Tech Grün­der­fonds unter­stützten die Veranstaltung.

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Alex­ander Dama­schun, Astrid Giegold und Dr. Björn Wolf infor­mierten über  grün­dungs­ori­en­tierte För­der­pro­gramme. (Foto: Blick­licht Photographie)
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Prof. Dr. Walter Rust gab den Teil­nehmern wert­volle Hin­weise für künftige Ver­hand­lungen mit Inves­toren.
(Foto: Blick­licht Photographie)

Der erste Ver­an­stal­tungstag war geprägt durch Vor­träge rund um die Themen Geschäfts­mo­dell­ent­wicklung, Busi­ness­pla­ner­stellung sowie Mar­keting- und Finan­zie­rungs­stra­tegien. In der anschlie­ßenden Podi­ums­dis­kussion berich­teten vier Wis­sen­schaftler ein­drucksvoll von Erfolgen und  Her­aus­for­de­rungen, die sie während der Unter­neh­mens­gründung erfahren haben.

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Podi­ums­dis­kussion (v.l.n.r.): Jörg Amelung, Dr. Stefan Brinke-Sei­ferth, Dr. Oliver Uecke, Maruchi Yoshida und Mode­rator Dr. Jörn Krupa (Foto: Blick­licht Photographie)

Den Tag ließen die Teil­nehmer im Restaurant „Ita­lie­ni­sches Dörfchen“ aus­klingen. Nach einem zünf­tigen Essen hatten sie die Gele­genheit, sich bei einem Gläschen Bier oder Wein über ihre Erfah­rungen aus­zu­tau­schen. Doch zuvor berichtete Dr. Martin Pfeiffer, ein überaus erfolg­reicher Wis­sen­schaftler und Mit­gründer des Unter­nehmens Heliatek GmbH, in seiner Dinner-Speech über die Her­aus­for­de­rungen vor denen er und seine Kol­legen standen. So gab er den anwe­senden Zuhörern mit auf den Weg, wie wichtig eine inno­vative Tech­no­logie und eine gute Geschäftsidee sei, um die Phan­tasie der ersten Inves­toren anzu­regen. Genauso wichtig sei es aber auch, früh­zeitig einen rea­lis­ti­schen Plan zu ent­wi­ckeln, wie sich diese Idee schnell vom Labor­maßstab hin zu einem kun­den­taug­lichen Produkt ska­lieren lässt, so Pfeiffer. Dies sei die Vor­aus­setzung dafür, schnell und erfolg­reich in den Markt zu starten.

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Dinner-Speech: Dr. Martin Pfeiffer (Heliatek GmbH) demons­triert anhand einer orga­ni­schen Solar­zelle, wie wichtig eine inno­vative Tech­no­logie und eine gute Geschäftsidee sind. (Foto: Blick­licht Photographie)

Am zweiten Tag infor­mierten die vier Wis­sen­schafts­ge­mein­schaften die Teil­nehmer über kon­krete interne Maß­nahmen zur Unter­stützung von Aus­grün­dungen.  Darüber hinaus ver­mit­telten vier pra­xisnahe Work­shops wie man Geschäfts­mo­delle ent­wi­ckeln und einfach dar­stellen kann, wie man Preise für das eigene Produkt ermittelt oder wie man jemanden die eigene Geschäftsidee in einem Pitch kurz und knackig schmackhaft macht.

Beide Ver­an­stal­tungstage haben die Wis­sen­schaftler intensiv genutzt, sich über die Unter­neh­mens­gründung aus der Wis­sen­schaft zu infor­mieren. Vielen Teil­nehmer lobten vor allem die Mög­lichkeit, sich unter­ein­ander aber auch mit erfah­renen Unter­neh­mens­gründern aus­zu­tau­schen und von deren reich­hal­tigen Erfah­rungen zu pro­fi­tieren. Für die Zukunft wünschten sie sich noch mehr Erfah­rungs­be­richte von Wis­sen­schaftlern, die bereits erfolg­reich den Schritt einer Unter­neh­mens­gründung gegangen sind. Dazu werden die Teil­nehmer im nächsten Jahr wieder Gele­genheit haben. Dann werden die Start-up Days wie bereits im Jahr 2014 in Bonn stattfinden.

 

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