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Grün­der­por­trait #55: Zigarren Manu­faktur Dresden. Hecho totalmente a mano!

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Foto: Pykado, Pho­to­graphy by Paul Kuchel

In reiner Hand­arbeit, so werden auf Kuba tra­di­tionell schon seit 500 Jahren Zigarren gefertigt. Dabei werden keine Kom­pro­misse in der Qua­lität des Tabaks und der Fer­tigung gemacht. Dieser Tra­dition hat sich die Zigarren Manu­faktur Dresden ver­schrieben. Lázaro Javier Herrera Cabrera ist ein wasch­echter Kubaner, der bereits in 3. Generation dem Handwerk des Zigar­ren­rollens nachgeht. Die Zigarren Manu­faktur holt dieses Tra­di­ti­ons­handwerk jetzt nach Dresden und lässt ihre Kunden und Gäste an diesem Erlebnis teil­haben. Wir haben mit Katrin Lie­berum, ein Teil des Grün­der­teams, gesprochen.

 

Was ist Inhalt eurer Selbständigkeit?

Die Zigarren Manu­faktur Dresden stellt Long­filler Zigarren nach kuba­ni­scher Tra­dition her. Bald können unsere Kunden und Besucher das tra­di­tio­nelle Handwerk in unserer Schau­werk­statt erleben. Sie können unserem Tor­cedor, dem Zigar­ren­roller, bei seiner Arbeit auf die Finger schauen und erleben hautnah, wie eine Long­filler Zigarre ent­steht. Darüber hinaus prä­sen­tieren wir das Handwerk auch auf Ver­an­stal­tungen und bieten Zigarren Work­shops an, in denen die Teil­nehmer lernen, ihre eigenen Zigarren zu drehen.

 

Wie und wann ent­stand die Idee dazu?

Nun eigentlich ist es weniger DIE Ein­gebung, welche uns dazu brachte eine Zigar­ren­ma­nu­faktur zu gründen. Vielmehr ist Lazáro Javier wasch­echter Kubaner und gelernter Tor­cedor sowie Tabak­gü­te­kon­trolleur, der nun seinen lang­ersehnten Traum der eigenen Manu­faktur in Dresden verwirklicht.

 

Wann habt ihr die Ent­scheidung zur Gründung getroffen?

Die Idee ist schon Jahre präsent, 2013 haben wir recher­chiert und das erste Grob­konzept geschrieben, welches von da an immer wieder ange­passt und opti­miert wurde.

 

Foto: Pykado, Photography by Paul Kuchel
Die Zigarren Manu­faktur fertigt Zigarren in reiner Hand­arbeit!
Foto: Pykado, Pho­to­graphy by Paul Kuchel

Wie sieht ein üblicher Arbeitstag bei euch aus?

Gibt es so etwas über­haupt bei Gründern? Die meiste Zeit spielt sich momentan im Büro ab: Anträge und Pläne schreiben, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mittel ent­werfen, Ver­an­stal­tungen planen, die dann fast immer in den Abend­stunden bzw. an den Wochen­enden statt­finden. Ganz aktuell bereiten wir eine Crowd­funding Kam­pagne vor, die bald online geht. Also besucht uns dem­nächst bei startnext.

 

Was sind bisher die größten Her­aus­for­de­rungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Wir wollen Tabak­pro­dukte her­stellen und unter­liegen somit den strengen Regle­men­tie­rungen von Zoll und Lebensmittelüberwachung.

Lazáro ist Kubaner und seine Natio­na­lität ist für uns hin­derlich für die Gewährung von Kre­diten und För­de­rungen. Viele För­de­rungen schließen außerdem die Pro­duktion von Tabak­pro­dukten in ihren Pro­grammen aus.

Darüber hinaus sind die Anfor­de­rungen von Zoll und Lebens­mit­tel­über­wa­chung an eine Immo­bilie sehr hoch, sodass es schwierig ist als Startup eine geeignete und günstige Pro­duk­ti­ons­fläche zu mieten. Wir sind aber opti­mis­tisch, dass wir bald eine eigene Pro­duk­ti­ons­stätte haben und unser Handwerk Besu­chern und Kunden in unserer Schau­werk­statt prä­sen­tieren können.

 

Wie haben Euch die HTW Grün­dungs­schmiede und das Netzwerk von dresden|exists auf Eurem Weg geholfen?

Die Bereit­stellung eines Büros mit Telefon, Com­putern und  Dru­ckern ist eine enorme Unter­stützung. Auch der Aus­tausch mit der “Grün­dungs­schie­den­mutti ” und den anderen Grün­der­teams sowie die unmit­telbare Nähe zur HTW Dresden mit zahl­reichen Ansprech­partnern ist für uns eine groß­artige Unter­stützung. Darüber hinaus habe ich viele Work­shops von dresden|exists besucht.

 

Was macht Euch besonders stolz bzw. was war Euer bisher größter Erfolg?

Derzeit sind es noch die kleinen Dinge, wie das eigene Cor­porate Design und erfolg­reiche Ver­an­stal­tungen mit vielen inter­es­sierten Besu­chern. Der nächste Mei­len­stein wird die Eröffnung der Manu­faktur sein. Dann können wir endlich unsere Pro­duktion starten.

 

Foto: Pykado, Photography by Paul Kuchel
In Zigarren Work­shops lernen die Teil­nehmer lernen, ihre eigenen Zigarren zu drehen.
Foto: Pykado, Pho­to­graphy by Paul Kuchel

Wo seht Ihr Euer Unter­nehmen in der Zukunft?

Wir werden uns in der Branche eta­blieren, um dann die vielen Ideen die uns im Kopf rum­schwirren ver­wirk­lichen zu können. Seid gespannt!

 

Wo kann man Euch treffen?

Bald, wenn unsere Pro­duktion steht, ist jeder ein­ge­laden uns zu besuchen. Vorher könnt ihr uns am 03.06. 2015 beim Grün­der­foyer, am 06.06.2015 beim Geburtstag von Whisky und Genuss Dresden, am 10.06. beim Grün­der­forum der Stadt Dresden und am 20.06. bei der Kuba­ni­schen Nacht in Gro­ßenhain treffen.

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