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Grün­der­por­trait #10: Four­Socks bietet per­so­na­li­sierte Socken

Alex­ander Stark und Robert Tietze grün­deten 2009 die Four­Socks GbR mit dem Ziel, die ganz nor­malen Socke wieder mehr in den Mit­tel­punkt zu rücken. Seitdem lassen sie Socken für jeden Anspruch produzieren.

Robert Tietze (Foto: FourSocks)
Robert Tietze (Foto: FourSocks)

1. Was ist Inhalt Eurer Selbstständigkeit?
Lernen und Anwenden – oder früh übt sich! Als Stu­denten der Wirtschafts­wissenschaften an der TU und HTW ver­binden wir theo­re­ti­sches Studium mit dem Geschäfts­alltag unserer eigenen Unter­nehmung. Socken sind jetzt nichts Außer­ge­wöhn­liches. Jedoch sind wir über­zeugt, dass Socken sehr viel Potential besitzen und gerade durch inno­vative Ideen mehr an Bedeutung gewinnen können.

 

2. Wie und wann kam die Idee dazu?
Die Idee zu Four­Socks ent­stammt keiner Bier­tisch­runde, noch war sie reiner Zufall. Als Moun­tain­biker, Leis­tungs­sportler und Golfer standen wir immer wieder vor dem Problem, die richtige Socke mit den wirklich wich­tigen Eigen­schaften zu

Alex Stark (Foto: FourSocks)

finden, die man sich auch noch leisten kann. Das Problem haben wir dann einfach selbst in die Hand genommen. Dazu gibt es unsere Custom Socken, diese sind einfach für indi­vi­duelle Bedürf­nisse anzupassen.

3. Wann habt Ihr die Ent­scheidung zur Gründung getroffen?
Die kam eigentlich als logische Schluss­fol­gerung als wir fest­stellten, dass wir unser Problem selber lösen mussten. Selbst­ver­ständlich wollten wir aber unser Ergebnis nicht nur für uns behalten, sondern jedem Socken­be­geis­terten anbieten. Dazu kommt natürlich, dass man in unserem Dienst­leis­tungs­ge­werbe ohne Geschäftsform prak­tisch hand­lungs­un­fähig ist. Pro­du­zenten wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Preise und Angebote als Ver­hand­lungs­grundlage bekommt man in der Regel nicht ohne kon­krete Angaben zum Vor­haben und dazu gehört eine bestehende Geschäftsform. Gerade im Ausland sind wir zu Beginn ohne Geschäftsform des öfteren auf Ablehnung gestoßen.

4. Was waren die drei größten Her­aus­for­de­rungen auf dem Weg in die Selbst­stän­digkeit und wie habt Ihr sie bewältigt?
Da wir beide bereits schon vor dem Studium und der Gründung gear­beitet haben, konnten wir schon einige Erfahrung mit­bringen. Alex hatte bereits erste Erfah­rungen als Zwei­rad­me­cha­niker-Meister eines Dresdner Bike-Shops gesammelt und Robert war als Service-Tech­niker im Außen­dienst in Amerika eben­falls auf eigene Ent­schei­dungen ange­wiesen. Dazu muss viel­leicht noch gesagt werden, dass wir beide eher schnelle Ent­schei­dungen bevorzugen.

 

FourSocks beim 35. Gründerfoyer

5. Was macht Euch besonders stolz bzw. was sind Eure bis­he­rigen Erfolge?
Besonders stolz? Dass wir es bisher geschafft haben, viele gute und nette Kon­takte zu schließen und schon viele von unserer Idee begeistern konnten. Was viel­leicht hervor zu heben ist, dass wir uns im deut­schen Markt, gerade mit den Custom Socken sehr gut eta­blieren konnten.

6. Gab es Tage, an denen Ihr Euch nicht sicher wart, wie und ob es wei­ter­gehen soll? Wenn ja: wie habt Ihr diese Hürden bewältigt?
Ja, da gab es viele… Manchmal sind die finan­zi­ellen Mittel knapp, um ein Vor­haben umzu­setzen, dann gibt es Pro­bleme mit Her­stellern und Lie­fer­ter­minen. Es gibt eigentlich dauernd mehr oder minder große Hürden, bei denen man einfach schnelle Ent­schei­dungen treffen muss bzw. lösungs­ori­en­tiert denken muss. Aber diese Kanten und Hürden machen das Ganze auch wieder inter­essant, da man immer wieder etwas lernt und manche Fehler einfach nicht mehr macht.

7. Welche Erfah­rungen möchtet Ihr an andere wei­ter­geben, die jetzt vor der Ent­scheidung zur Selbst­stän­digkeit stehen?
Lieber einmal mehr ana­ly­sieren und recher­chieren, aber nicht zu lange über manche Dinge nach­denken, sondern machen. Dazu kommt noch, dass man sich nicht selber im Weg stehen sollte. In der Selbst­stän­digkeit ergeben sich manchmal ganz art­fremde Mög­lich­keiten und Hand­lungs­op­tionen, welchen man offen gegen­über­stehen und nicht an alten Vor­haben und Plänen fest beißen sollte.

8. Was ist Eure Zukunfts­vision bzw. was möchtet Ihr in den nächsten 5 Jahren erreichen?
Wir hoffen in Zukunft, weiter voran zu kommen, mehr Firmen und Kunden von unserem beson­deren Produkt zu über­zeugen. Eine Mono­pol­stellung wird sich nicht erreichen lassen, jedoch eine gewisse Stärke und Kon­stanz haben wir fest im Visier. Viel­leicht hört man ja bald noch mehr von uns!

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