Vom Stift zur Welt-Marke – Rückblick auf das 37. Gründerfoyer mit edding

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Wusstet Ihr, dass ein Stift der Marke edding

  • überlebenswichtig in großen Höhen ist,
  • hilft unser Frühstück schmackhaft zu machen und
  • gleichzeitig ein Mittel ist, sich selbst ausdrücken?

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Per Ledermann, Vorstand der edding AG, war der Hauptreferent beim 37. Gründerfoyer von dresdenIexists und stellte sogleich dar, dass man sich von der Idee „nur ein Stift“ schnell verabschieden muss.

Um auf die eingangs gestellt Frage zurückzukommen: Ein spezieller Edding hilft Bergsteigern ihre Seile zu markieren und das dauerhaft und ohne sich negativ auf das Seil auszuwirken. Der Deutsche Alpenverein empfiehlt ausschließlich den edding 3000.Um es den Imkern zu erleichtern, die so wichtige Bienenkönigen schnell zu finden, gibt es einen speziellen Marker, diese mit einem weißen Punkt zu kennzeichnen. Der letzte Teil der Frage ist wohl der am wenigsten überraschende Punkt: Mit einem edding kann auch gezeichnet werden!

Long-lasting, Colourful und Self-expression stehen in dem Zusammenhang, der doch teilweise überraschenden Anwendungsgebiete. Diese drei Aussagen ziehen sich aber auch durch das Unternehmen wie ein roter Faden. Bereits 1960 wurde das Unternehmen von den Schulfreunden Edding und Ledermann gegründet. Der stete Glaube an das Produkt und dies gegen alle wiederstände zum Erfolg zu führen waren die Grundvoraussetzungen. Ein Container voll mit diesen „Filzstiften“ aus Japan und einem 90 Tage Zahlungsziel war das Risiko das beide bewusst eingingen. Der Erfolg stellte sich schnell ein und der erste Meilenstein war mit dem rechtzeitigen bedienen des Zahlungsziels geschafft. Gleichzeitig war dies der Beginn einer nachhaltigen und „long-lasting“ Erfolgsgeschichte.

Heute hat das Unternehmen mehr als 500 Mitarbeiter in 10 Ländern Europas und Lateinamerikas. Im Übrigen liegt die Hauptproduktionsstätte im sächsischen Bautzen! In sofern trifft auch für das Unternehmen an sich das Schlagwort „Colourful“ zu, ohne jedoch auf die Farbe 002 zurückgreifen zu müssen. Übersetzt bedeutet das Zahlenkürzel „Rot“ und kam laut Herr Ledermann in der Firmengeschichte noch nicht zum Einsatz. Die Firma edding ist zwar eine Aktiengesellschaft, von der sich auch einige Anteile (ohne Stimmrecht) im Umlauf befinden, trotzdem bezeichnet sich das Unternehmen als Familienunternehmen. Das stellt einen wichtigen Baustein für die stete Weiterentwicklung dar. Referent Per Ledermann ist der Sohn des Mitgründers und tritt damit selbst, zwar nicht als Gründer, sondern als Nachfolger auf. Mit Hilfe der Mitarbeiter entstanden und entstehen Innovationen im Sinne von „self-expression“ die auch mal von dem „Tinte abgebenden“ Hauptprodukt abweichen können. Interaktive Technologien als Tafelersatz für die Schule, aber auch der Flipchart und Whiteboards sind dadurch Bestandteil der Produktionspalette geworden.

Doch was kann sich ein potentieller Gründer aus der Entstehung der Edding AG entnehmen? Oder, um mit den augenzwinkernd zu verstehenden Worten von Herrn Ledermann: „Was kann ein cooles Start-Up von einem langweiligen Familienunternehmen lernen?“ Mit Sicherheit hat sich an diesem Abend herausgestellt, dass die Edding AG ganz und gar kein langweiliges Unternehmen ist. Gegründet wurde das Unternehmen auf der Basis eines einzigen Stiftes. Minimalistischer in Sachen Produkte geht es kaum. Ansporn sollte es sein an seine Idee(n) zu glauben und bei entstehenden Widerständen sich nicht verunsichern zu lassen. Risiken gehören immer dazu, doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Das konnte gerade die Gründung der edding AG eindrucksvoll nachweisen. Zumal der damalige Arbeitgeber von Herrn Edding dem Produkt keine großen Chancen einräumte.

Des Weiteren sollte eine Philosophie vorhanden sein, die sich durch das, sicher zu beginn noch kleine Start-up, trägt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sich dadurch der Kundennutzen der Produkt- oder Dienstleistungsidee widerspiegelt. Die edding AG hat es vorgemacht und damit nachhaltig und überaus Erfolgreich agieren können. Die Philosophie der Firma edding „Long-lasting, Colourful und Self-expression“ lässt sich ohne weiteres auch als Aufforderung an junge Unternehmer richten.

Per Ledermann im Gespräch mit Stzudierenden der TU Dresden*

Neben dem Vortrag von Per Ledermann waren die Elevator Pitches von Saskia Rudolf über Ihr Projekt „Auf Zehenspitzen – auf Augenhöhe“, von Marco Lindner über TAT’s, von Sebastian Flössel zu verschenx.com und von Jochen Fiedler über die geheimnisvolle Idee hinter µRT.Lab.

Marco Lindner*

Marco Lindner*

Saskia Rudolph*

Saskia Rudolph*

 

 

 

 

 

Sebastian Flössel*

Sebastian Flössel*

Jochen Fiedler*

Jochen Fiedler*

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem freuten wir uns alle über eine Demonstration der bekannten edding Lack-Marker schwarz auf weiß: Der Paint Club machte kurz Station:

Paint Club in Aktion*

edding-Lackmarker in in Aktion währende einer Paint-Club-Battle

Vielen Dank an unsere Sponsoren, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Brauerei Rechenberger, der Schutzverband Dresdner Stollen und Glasfoto.com, sowie an alle Unterstützer und helfenden Hände.

*Fotos: Robert Gebler
** Vielen Dank an Steffen Waurick für die Unterstützung bei diesem Post

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4 Antworten auf Vom Stift zur Welt-Marke – Rückblick auf das 37. Gründerfoyer mit edding

  1. Aiman sagt:

    Der Facebook Gefaellt mir Button wuerde sich gut im Blog machen, oder finde ich ihn nur nicht?

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